Neue Jugendräume im Wasserwerk eingeweiht

Sebastian Wagnerberger mit den Kindern und Jugendlichen bei der Eröffnung der neuen Räume. Wittenzellner

Traunstein – Endlich sind sie fertiggestellt – Die neuen Jugendräume der Evangelischen Freikirche Traunstein wurden am Freitagabend mit einem Jugendgottesdienst eingeweiht.

Lukas Klingsporn, vom Leitungskreis der Kirche, blickte in seiner Einleitung auf die vergangenen Monate und auf das Engagement der Kirchenmitglieder zurück: Rund 60 Helfer hatten die Räumlichkeiten in 800 Stunden ehrenamtlicher Arbeit nutzbar gemacht. „Da war viel Motivation und Dienstbereitschaft erkennbar“, dankte Klingsporn den anwesenden Helfern. Die zusätzlichen Räume, an die sich ein Bistro-Kaffeebereich anschließt, eröffnen nun mehr Möglichkeiten für Veranstaltungen. Herzstück des Ausbaus sind aber Räumlichkeiten für die übergemeindliche Jugendarbeit, die unter dem Namen „Oase“ deutlich ausgebaut werden soll.

Architekt Sebastian Wagnerberger ging auf die Geschichte der evangelischen Freikirche Traunstein ein, die seit Ende der 1960er-Jahre im Südostbayerischen Raum Fuß fasste und unter anderem in Traunstein, Traunreut, Bad Reichenhall, Burghausen und Wasserburg gegründet wurde. In Traunstein fand die Kirche lange Zeit im Vereinshaus Platz, ehe man in den Jahren 2010 bis 2013 in der Krankenhauskapelle am Klinikum eine vorübergehende Bleibe fand. Vor sieben Jahren wurden die Räume im alten Wasserwerk bezogen, die nun mit den zusätzlichen Flächen nochmals sichtbar vergrößert wurden. „Die Räume haben großes Potenzial“, freute sich Wagnerberger, der ebenfalls dem Leitungskreis der Freikirche angehört. Die gute Vernetzung der Freikirche zeigte sich auch an der übergemeindlichen Zusammenarbeit im Gottesdienst, zu dem die Mitwirkenden unter anderem aus Traunreut und München kamen.

Am Ende des Gottesdienstes und nach Grußworten aus Burghausen und vom heimischen CVJM Chiemgau wurde ein rotes Band vor dem neuen Durchgang zu den bestehenden Kirchenräumen und den neu hinzugemieteten und renovierten Räumen durchschnitten.

Anschließend konnten sich die rund 80 Besucher selbst einen Eindruck von den Erneuerungen machen und sich im Bistrobereich beim kalten Buffet zusammensetzen.

Am Samstag gingen die Feierlichkeiten direkt weiter: Im Rahmen eines „Revival-Treffens“ trafen sich rund 70 Ehemalige des Jugendhauses „Oase“. Es wurde über die „guten alten Zeiten“ gesprochen, in denen sich Jugendliche ab dem Jahr 2001 rund ein Jahrzehnt in dem seinerzeit vom CVJM Chiemgau betriebenen Jugendhaus in der Ludwigstraße trafen.

Am kommenden Sonntag kann man, um die alten Zeiten wieder aufleben zu lassen, einen Jugendgottesdienst, inklusive Live-Musik, genießen. wz

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