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GEMEINDERAT STIMMT BAUANTRAG ZU

Neue Hilfeeinrichtung für Kinder und Jugendliche in Reit im Winkl

Das alte Forsthaus an der Weitseestraße wird zu diesem Zweck umgenutzt.
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Das alte Forsthaus an der Weitseestraße wird zu diesem Zweck umgenutzt.
  • VonJosef Hauser
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Das alte Forsthaus an der Weitseestraße soll nach jahrelangem Leerstand umgenutzt werden in eine Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung. Der Gemeinderat Reit im Winkl stimmte in seiner Sitzung einem entsprechenden Bauantrag auf Nutzungsänderung zu.

Reit im Winkl – Bürgermeister Matthias Schlechter (CSU) zeigte sich erfreut darüber, dass das Gebäude damit bald in einer „so wichtigen und sinnvollen Art und Weise“ wieder genutzt werde.

„Inobhutnahme Forsthaus“ soll die Einrichtung heißen. Betreut wird sie von einem professionellen Team aus Sozialarbeitern, Sozialpädagogen, Erziehern, Heilerziehungspflegern und psychologischen Fachdiensten. Bis zu neun Kinder und Jugendliche im Alter zwischen acht und 17 Jahren werden dort aufgenommen. Die Inobhutnahme stellt einen sofortigen und vorläufigen Schutz bei Kindeswohlgefährdung dar, um eine dringende Gefahr für das Kind abzuwenden. Dabei werden Perspektiven erarbeitet, wie es wieder zurück in die Familie, in eine Pflegefamilie oder eine feste Wohngruppe kommen kann.

Nutzungsänderung ist kein Problem

Das Gebäude selbst soll unverändert bleiben. Es werden zusätzliche Nasszellen sowie Schlaf-, Therapie- und Wohnräume geschaffen. Die Elektro-, Heizungs- und Sanitärinstallation soll erneuert werden.

Das Vorhaben könne gemäß den Bestimmungen des Baugesetzbuches zugelassen werden, wenn es öffentliche Belange nicht beeinträchtigt und die Erschließung gesichert ist, erläuterte der Rathaus-Chef. Im Flächennutzungsplan sei das Grundstück als Gemeinbedarfsfläche „Verwaltungsgebäude“ dargestellt. Bis zur Aufgabe seiner Nutzung sei es unter anderem als Wohngebäude für Forstangestellte und deren Familien genutzt worden. Daher stelle die Nutzungsänderung keine großartige Veränderung dar.

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Der noch zu erstellende Brandschutznachweis wird nach den weiteren Ausführungen Schlechters von der Unteren Bauaufsichtsbehörde geprüft. Außerdem wurde vom Landratsamt Traunstein ein Stellplatznachweis angefordert, der auch der Gemeinde vorgelegt wird. „Der Verwaltung war aber eine zügige Bearbeitung des Antrags wichtig, weshalb mit der Bearbeitung nicht bis zur Vorlage des Nachweises zugewartet wurde“, so der Bürgermeister. Der Stellplatzplan werde nach dessen Eingang geprüft. Der Gemeinderat erteilte dem Bauantrag auf Nutzungsänderung des alten Forsthauses einstimmig das gemeindliche Einvernehmen.

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