POLITISCHER ASCHERMITTWOCH

Neue Grundstücke im Einheimischen-Modell in Grassau vorgesehen

Olaf Gruß (rechts unten) berichtete über den Dorfladen Mietenkam, der bis Ostern umgebaut werden soll.
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Olaf Gruß (rechts unten) berichtete über den Dorfladen Mietenkam, der bis Ostern umgebaut werden soll.
  • vonTamara Eder
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Zahlreiche Themen aus der Gemeindepolitik waren Inhalt beim ersten digitalen politischen Aschermittwoch der SPD Grassau. Zunächst informierte Gemeinderätin Katharina Schmuck über den Gewerbepark und das städtebauliche Entwicklungskonzept mit dem Ziel, möglichst viel Gewerbefläche zu schaffen.

Grassau – Zur aktuellen Planung im neuen Baugebiet an der Kaiserblickstraße informierte Schmuck, dass Einheimischen-Grundstücke für sechs Doppelhaushälften bereits vergeben worden seien. In der Planung sei auch ein länglicher Baukörper zum Bau von Eigentumswohnungen für Familien. Im neuen Baugebiet an der Adersbergerstraße sei ebenfalls die Vergabe von Grundstücken im Einheimischen-Modell geplant.

Neues Feuerwehrhaus mit Führungsstelle für Katastrophenschutz

Das große Bauprojekt Feuerwehrhaus in Rottau thematisierte Gemeinderätin und SPD-Fraktionssprecherin Marina Gasteiger. Eine Führungsstelle werde dort für den Katastrophenschutz installiert, die für das Achental zuständig sei. Die Gemeinde kaufe zudem für 450 000 Euro ein neues Löschfahrzeug, das mit 88 000 Euro gefördert werde. Beim Fernwärmeprojekt Rottau gebe es 92 Interessierte. Eine Machbarkeitsstudie sei in Arbeit. Auch für Mietenkam, so Gemeinderat Olaf Gruß, sei eine Fernwärmeversorgung angedacht. Der Wärmestrang der Grassauer Fernwärme solle dorthin weitergeführt werden. Die Realisierung hänge von der Nachfrage ab. Der Dorfladen in Mietenkam sei gesichert, informierte er weiter.

Schutz des Grassauer Einzelhandels im Ortskern

Der Änderung des Flächennutzungsplan Eichelreuth widmete sich Gemeinderat Franz Heuberger. Das Einzelhandelskonzept schließe relevante Sortimente des Ortskerns im Gewerbegebiet aus. Auf die vielen Schilder am Reifinger Badesee, auch als „Reifinger Schildersee“ betitelt, verwies Gemeinderat Richard Schreiner. Diese seien dem Sicherheitskonzept geschuldet. „Es müsste doch ein Schild mit Benutzung auf eigene Gefahr reichen“, meinte er. Auf das Bauprojekt der Gemeinde an der Kaiserblickstraße mit zwei viergeschossigen Wohngebäuden ging Schreiner ebenfalls ein. Familien und Senioren sollen in den gemeindeeigenen Gebäuden günstigen Wohnraum erhalten.

Sanierung der Schulturnhalle im Sommer realistisch

Schließlich meldete sich Bürgermeister Stefan Kattari zu Wort, lobte den diskussionsfreudigen und kompromissbereiten Marktgemeinderat wie auch den ehemaligen Bürgermeister Rudi Jantke, der für viele Projekte die Weichen gestellt habe. So auch für die neue Turnhalle für die es nun klare Aussagen hinsichtlich der Risse in den Leimbindern gebe. Ein konkreter Sanierungsvorschlag liege vor, eine Sanierung sei in den Sommerferien realistisch. Bezüglich Sanierung der Schule und Neubau eines Schultrakts folge nun die Vergabe an die Fachfirmen.

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