Neue Asphaltierung beseitigt Stolperfallen im Feuerwehrhof

Die Pflastersteine auf der Hoffläche zwischen Feuerwehrhaus und Rotkreuz-Heim an der Bernauer Straße sind bald Geschichte: Der Bereich wird asphaltiert.
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Die Pflastersteine auf der Hoffläche zwischen Feuerwehrhaus und Rotkreuz-Heim an der Bernauer Straße sind bald Geschichte: Der Bereich wird asphaltiert.

Prien – In der Sitzung des Haupt- und Werkausschusses der Feuerwehr Prien wurde unter anderem über eine neue Asphaltierung der Hoffläche zwischen dem Feuerwehrhaus und dem Rot-Kreuz-Heim an der Bernauer Straße beraten.

Wie Tobias Kollmannsberger von der Bauverwaltung mitteilte, sei die jetzige Pflasterfläche 31 Jahre alt. Sie sei stark beschädigt und einzelne Steine würden herausragen, was Stolperfallen darstelle. Man habe die Fläche in den vergangenen Jahren immer wieder nachgebessert.

Diskurs zur Vorgehensweise

Eine grundlegende Erneuerung sei zweimal aufgrund der hohen Kosten abgelehnt worden. Nun habe man wegen der Corona-Situation ein besonders günstiges Angebot erhalten, dass nur rund ein Drittel der damals kalkulierten Kosten betrage. Drei Firmen hätten ein Angebot erteilt. Das Wirtschaftlichste stamme von der Firma Swietelsky aus Traunstein in Höhe von 54 682 Euro.

Es soll die Bepflasterung entfernt und eine neue Asphaltierung angelegt werden. Zweiter Bürgermeister Michael Anner (CSU), der die Sitzung in Vertretung von Bürgermeister Andreas Friedrich leitete, ergänzte, man habe sich bei einem Besuch der Feuerwehr persönlich einen Eindruck von der Notwendigkeit verschaffen können. Auch das Angebot sei sehr gut. Rosi Hell (CSU) sagte, sie sei absolut dafür. Damit bekomme die Feuerwehr eine „Art Autobahn“, die sie gut für ihre Übungen nutzen könne.

Zur Entsorgung der Pflastersteine fragte sie nach, ob man diese nicht zwischenlagern oder anderweitig verwenden könne. Tobias Kollmannsberger antwortete, bei 140 Quadratmetern sei das eine Riesenfläche, die zu lagern sei. Auf die Nachfrage von Michael Voggenauer (Freie Wähler, FW) erklärte Kollmannsberger, man habe in den vergangenen Jahren rund 15 000 Euro für Reparaturen investiert. Eine Sanierung sei kostenintensiv. Ludwig Ziereis (CSU) wollte wissen, ob man das Rote Kreuz, das den Hof auch als Einfahrt nutze, mit einbeziehen könne. Andreas Hell von der Geschäftsleitung entgegnete, man müsse prüfen, was vertraglich vereinbart sei. Ulrich Steiner (Die Grünen) sagte, er sei der Ansicht, dass man die Fläche mit Bäumen gestalten sollte, auch um ein Aufheizen der Fläche im Sommer zu verhindern. Anner erklärte, dass dort bei Einsätzen sehr viele Fahrzeuge stehen würden. Tobias Kollmannsberger sagte, es sei sinnvoll, dort rein zweckmäßig zu handeln. Peter Fischer (ÜWG) sagte, er sei selbst bei der Feuerwehr, Bäume stünden dort nur im Weg.

Sicherheitgeht vor

Ulrich Steiner hakte nach, ob man am Hofeingang Bäume setzen könnte. Kollmannsberger antworte, dies sei problematisch, da bei Ausfahrten die freie Sicht gewährt sein müsse. Mittels einer Luftaufnahme zeigte Kollmannsberger, dass da, wo Pflanzungen möglich seien, bereits Bäume stünden. Weitere Bepflanzungen seien aufgrund von Sicherheitsvorkehrungen aus seiner Sicht nicht möglich. Der Auftrag wurde mit nur einer Gegenstimme vom Haupt- und Werkausschuss letztlich an die Firma Swietelsky aus Traunstein für deren Angebot in Höhe von 54 682 Euro vergeben. petra WAgner

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