SKULPTURENGARTEN IN BERNAU

Netzwerk der Kunst im Kurpark

Sind nicht nur untereinander bestens vernetzt: Die Mitglieder des Kunstkreises Bernau mit Bürgermeister Philipp Bernhofer und der Vorstandschaft der „Stiftung für Bernau“. Berger
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Sind nicht nur untereinander bestens vernetzt: Die Mitglieder des Kunstkreises Bernau mit Bürgermeister Philipp Bernhofer und der Vorstandschaft der „Stiftung für Bernau“. Berger

Bernaus Bürgermeister Philipp Bernhofer eröffnete im Beisein einer interessierten Besucherschar die dritte Skulpturenausstellung des Bernauer Kunstkreises im Kurpark in unmittelbarer Nähe des Rathauses.

Bernau – Zentrum und Hauptwerk ist eine Gemeinschaftsarbeit am „Sannebichl“ mit dem passenden Titel „Netzwerk“ – ein Geflecht aus vielen Netzen und Bällen. Es symbolisiert das „Sich Vernetzen“, was den Mitgliedern des Kunstkreises seit mittlerweile drei Jahren bestens gelingt.

Bernhofer dankte in seiner Ansprache dem Kunstkreis für das überaus große, farbenprächtige und vielfältige Engagement im Bernauer Kulturleben. Er war hocherfreut, dass auch bei dieser Ausstellung wieder eine Bernauer Einrichtung unterstützt werden soll, nämlich die „Stiftung für Bernau“, die so auch stärker in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rückt. Im Beisein von Vorstandsvorsitzendem Ferdinand Thalhammer und den Beiräten Pfarrerin Hannah von Schroeders und Altbürgermeister Lorenz Steindl müller kündigte das Gemeindeoberhaupt an, dass ein Teil des Erlöses aus dem Verkauf einiger der ausgestellten Kunstwerke der Stiftung zugutekomme.

Damit könnten die Ziele der Stiftung, wie die Förderung des kulturellen Lebens, der Jugendarbeit, der Dorfgestaltung sowie der Orts- und Heimatgeschichte und die Unterstützung mildtätiger Einrichtungen finanziert werden.

Die elf Skulpturen der Ausstellung hängen in Bäumen, stehen versteckt zwischen blühenden Büschen oder wurden in Sichtachsen mit der Kirche aufgestellt.

Der Bürgermeister stellte bei Einzelobjekten die vier beteiligten Künstlerinnen vor. Monika Stein, auch Urheberin des „Mantels“ vor dem Rathaus, ist mit mehreren Skulpturen vertreten, unter anderm mit zwei sich umschlingenden Figuren mit dem Titel „Ganz wurscht bist ma ned“.

Dr. Corinna Brandl fertigte unter anderem „Die Prozession“, bei der mehrere archaische Gestalten in direkter Blickrichtung zur Kirche stehen.

Dorothee Thielemann gestaltete unter anderem eine Mosaiksäule „Die Leichtigkeit des Sommers“.

Der Kunstkreis-Vorsitzenden Marah Strohmayer-Haider ist der Dialog sehr wichtig. Aus diesem Grund platzierte sie einen in Blau und Weiß gehaltenen Stuhlkreis mit dem Titel „Die himmlische Ruhe“ mitten in den Kurpark. Die Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen und Ins-Gespräch-kommen ein. Auf jedem Stuhl weist ein kleiner Anhänger „Magst mi?“ darauf hin, dass sie zum Verkauf zugunsten der Stiftung stehen.

Die Schaffenden des Kunstkreises Bernau und die Vorsitzenden der „Stiftung für Bernau“ tauschten sich bei der Eröffnung mit den Gästen bei einem Rundgang durch den Park aus. Bei einem Glas Sekt und zu den Klängen der Musikkapelle Bernau klang ein gemütlicher Abend aus.

Die Ausstellung wird über die Sommermonate zu besichtigen sein.

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