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Auch ohne Liftbetrieb zig Einsätze in Reit im Winkl

Schwieriges Jahr für Bergwacht: Diese Herausforderungen mussten im Winter gemeistert werden

Die Aufenthaltsqualität der Bergwachtler und der Patienten im Bergwachtstandort Winklmoos wurde zum größten Teil in Eigenleistung verbessert.
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Die Aufenthaltsqualität der Bergwachtler und der Patienten im Bergwachtstandort Winklmoos wurde zum größten Teil in Eigenleistung verbessert.
  • VonJosef Hauser
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Obwohl im Winter 2020/2021 wegen Corona kein Liftbetrieb in Winklmoos stattfand, gab es für die Bergwacht Reit im Winkl 72 Einsätze zu bewältigen. Bei der Jahreshauptversammlung waren auch weitere Herausforderungen ein Thema.

Reit im Winkl - Darüber informierte Bereitschaftsleiter Sepp Heigenhauser im Alpenvereinsheim, die erstmals nach den pandemiebedingten Einschränkungen wieder mit „voller Mannschaft“ stattfand.

Zunächst dankte Heigenhauser seinem Vorgänger Peter Wlach für dessen großen Einsatz trotz hoher beruflicher Belastung. Auch das vergangene Jahr sei ein schwieriges für die Bergwacht gewesen. Nur durch große Anstrengungen habe die Einsatzbereitschaft rund um die Uhr aufrechthalten werden können.

Acht neue Freiwillige

Aktuell gibt es 22 aktive Einsatzkräfte und acht Anwärter. An sie richtete Heigenhauser einen besonderen Dank für ihre Bereitschaft zu einer sehr fordernden und aufwendigen Ausbildung.

Auch ohne Liftbetrieb war der Winter 2020/21 eine besondere Herausforderung. Zu 72 Einsätzen musste die Bergwacht ausrücken.

Eine intensive Ausbildung fand statt, mit zahlreichen Praxisübungen, unter anderem am Klettersteig, am Stuhlkopf sowie bei Bergeübungen am Rossalmlift und an der Dürrnbachhornbahn. Zusätzlich wurde zusammen mit dem BRK eine medizinische Fortbildung angeboten.

Heigenhauser bedankte sich bei den Ausbildern Florian Brandl, Michael Mayer und Hans Wolfenstetter sowie Leonhard Hanrieder für die vielen Ausbildungsabende und die gute Zusammenarbeit mit dem BRK.

„Große Investitionen im Standort Winklmoos zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität der Bergwachtler und der Patienten wurden im abgelaufenen Jahr wieder vorgenommen“, erklärte der Bereitschaftsleiter in seinem Bericht. Die baulichen Maßnahmen erfolgten zum größten Teil in Eigenleistung, weshalb fast nur Materialkosten angefallen seien.

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Besondere Höhepunkte im Vereinsjahr seien neben dem Rettungsdienst ein gelungener Kletterausflug in die Dolomiten und die Neuerrichtung des Kreuzes auf dem Dürrnbachhorn gewesen.

Kassier Fred Hanrieder gab einen zufriedenstellenden Kassenbericht und wurde einstimmig entlastet.

Für die hervorragende Arbeit der Bereitschaft dankte auch Bürgermeister und Bergwachtler Matthias Schlechter. Ein Tourismusort wie Reit im Winkl sei auf das große Engagement und die hohe Einsatzbereitschaft der Bergwacht angewiesen.

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