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Robert Scheck züchtet Vögel seit Jahrzehnten

Naturführer besuchten Salzburger Flamingos

Die Chiemsee-Flamingos, die am Bayerischen Meer immer wieder gesichtet werden und für Aufsehen sorgen, stammen vermutlich aus der Flamingo-Kolonie von Robert Scheck in Leopoldskron bei Salzburg (unser Bild). Dort werden die Vögel nicht beringt und ihre Flügel nicht gestutzt. Sie können also jederzeit Ausflüge an den nahen Chiemsee unternehmen. Bewiesen ist es aber nicht, dass die exotischen Vögel am Bayerischen Meer aus dem Salzburger Land einreisen.  Foto Ursula Grießer)
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Die Chiemsee-Flamingos, die am Bayerischen Meer immer wieder gesichtet werden und für Aufsehen sorgen, stammen vermutlich aus der Flamingo-Kolonie von Robert Scheck in Leopoldskron bei Salzburg (unser Bild). Dort werden die Vögel nicht beringt und ihre Flügel nicht gestutzt. Sie können also jederzeit Ausflüge an den nahen Chiemsee unternehmen. Bewiesen ist es aber nicht, dass die exotischen Vögel am Bayerischen Meer aus dem Salzburger Land einreisen. Foto Ursula Grießer)

Salzburg/Chiemsee - Auf Einladung von Robert Scheck besuchten die Chiemsee-Naturführer dessen Privattierhaltung in Leopoldskron bei Salzburg. Dort hält Scheck neben gefährdeten Nutztierrassen seit gut 50 Jahren Flamingos.

Da am Chiemsee seit einigen Jahren immer wieder einzelne Flamingos beobachtet werden, nutzten die Naturführer den Besuch, um mehr über diese Vögel zu erfahren.

In Leopoldskron umfasst die Kolonie aus Rosa- und Chileflamingos um die 90 Tiere, die in unregelmäßigen Abständen auch immer wieder brüten.

Da Scheck seine Tiere seit vielen Jahren nicht mehr beringt und auch die Schwungfedern nicht stutzt, um sie in ihrem natürlichen Verhalten in keiner Weise einzuschrän-ken, ist nicht auszuschließen, dass zumindest einige Vögel, die am Chiemsee gesichtet wurden, aus seiner Zucht stammen (wir berichteten).

Anfang dieses Jahres hatten sich fünf Flamingos über mehrere Wochen in Sichtweite des Ufers bei Seebruck aufgehalten. Sie waren ein begehrtes Fotoobjekt. Viele Passanten wollten mehr wissen und wandten sich unter anderem an die Naturführer. Künftig können diese nun noch umfassender Auskunft zu den exotischen Vögeln geben.

Im Anschluss an die Besichtigung des privaten Tierparks zeigte Scheck den bayerischen Gästen eine Aufzuchtvoliere für Waldrappe am Georgenberg bei Kuchl. Diese Einrichtung ist Teil eines europäischen Projektes zur Wiederansiedlung dieses schwarzen Schreitvogels im Salzburger Raum.

Ein abschließender Besuch auf der Alm von Robert Scheck bei Sankt Koloman rundete den Besuch ab. re

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