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Träger der Denkmalschutzmedaille

Die Werke des Inzeller Kirchenmalers Alois Stein bleiben in Erinnerung

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Alois Stein aus Inzell war über die Landkreisgrenzen gut bekannt, denn der Kirchenmaler hat eine ganze Reihe von kulturhistorischen und bedeutsamen Werken restauriert und zu neuem Glanz verholfen. Vor Kurzem verstarb der sympathische Inzeller nach längerer Krankheit.

Inzell – Als sehr sachkundiger Restaurator war Alois Stein im ganzen östlichen Oberbayern bekannt. Er konnte nicht nur gut malen, sondern hatte auch ein Gespür für die jeweilige Situation und so ist ihm auch die spektakuläre Freilegung von frühbarocken Fresken in der Wallfahrtskirche St. Leonhard am Wonneberg zu verdanken. Ein weiterer wichtiger Meilenstein in der Region war die Erhaltung des Wastlbauernhofes auf der Mauer bei Hammer. Der versierte Kirchenmaler entdeckte an den Außenwänden und im Inneren des Hofes wertvolle Fresken – zum Teil einen halben Zentimeter übermalt, so dass der alte Bauernhof aus dem 18. Jahrhundert (1762) nicht abgerissen wurde. Die Grundmauern reichen bis in das 11. Jahrhundert zurück und daher steht der Wastlbauernhof auch unter Denkmalschutz.

Für seine Verdienste erhielt Alois Stein bereits im Jahre 1983 aus der Hand des damaligen Kultusministers Maier die Denkmalschutz Medaille. In seiner Ansprache betonte der Minister, dass Stein gelungen ist, wichtige Zeugnisse aus der Vergangenheit zu erhalten. „Das gehe nicht ohne großes Engagement und besonderem Geschick. Hierfür ein herzliches Dankeschön“.

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