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Nachruf

Trauer um den Reit im Winkler Kapellmeister Erich Zwerenz

Erich Zwerenz aus Reit im Winkl.
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Erich Zwerenz aus Reit im Winkl.
  • VonJosef Hauser
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Erich Zwerenz ist im Alter von 90 Jahren gestorben. Eine Abordnung der Musikkapelle Reit im Winkl und seine Familie nahmen Abschied vom leidenschaftlichen Musikanten, Wintersportler und Liebhaber böhmischer Blasmusik.

Reit im Winkl – Pfarrer Dominik Bartsch verabschiedete den im Alter von 90 Jahren verstorbenen Erich Zwerenz beim Requiem.

Eine Abordnung der Musikkapelle Reit im Winkl spielte zu Ehren ihres langjährigen Musikanten und Kapellmeisters in der Pfarrkirche St. Pankratius in Reit im Winkl und anschließend auf dem Friedhof bei der Urnenbeisetzung.

1949 trat Zwerenz seinen Dienst als Zollbeamter im Grenzdienst an und wurde aktives Mitglied der Musikkapelle Reit im Winkl. Zusätzlich spielte er noch in der Musikkapelle Schleching. 1955 heiratete er Theresia Mühlberger. Aus der glücklichen Ehe ging Sohn Peter hervor. 1967 wechselte er zum Zollamt Schleching und wurde später auch dessen Leiter. Wie es dazu kam, erwähnte sein Sohn in einer Anekdote über seinen verstorbenen Vater, der ein sehr sportlicher Mann war: Bei einem Langlaufwettbewerb habe Zwerenz einen drei Minuten vor ihm gestarteten Läufer eingeholt, und dieser habe dann zu ihm im Ziel gesagt: „Dich können wir bei uns im Zoll sehr gut gebrauchen.“

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Das Langlaufen war eine Leidenschaft von ihm, wie Peter Zwerenz in seinen Dankesworten an die Trauergäste erzählte.

Eine jahrzehntelange Stütze war Zwerenz auch dem Wintersportverein Reit im Winkl, wo man sich an ihn als geselligen und kameradschaftlichen Mann erinnert. Geholfen hat er im Auswertungsteam bei vielen Skiveranstaltungen und zum anderen als Sprungrichter beim Skispringen. Michael Neumaier, Geschäftsführer der Musikkapelle Reit im Winkl, würdigte die Verdienste von Erich Zwerenz, der wegen seines musikalischen und persönlichen Engagements Ehrenmitglied in der Musikkapelle war.

Am liebsten böhmische Blasmusik

Von 1949 bis 1987 war er für die Kapelle aktiv, zunächst als Trompeter sowie Baritonist und die letzten 13 Jahre als Kapellmeister. Zudem bildete er zahlreiche junge Musikanten aus. Er war auch Mitglied der Almtanzmusi.

Eine weitere, große Leidenschaft von Zwerenz war die böhmische Blasmusik, durch die er sich stets seiner ursprünglichen Heimat eng verbunden fühlte, wie Neumaier weiß. In besonderer Würdigung ihres verstorbenen Kameraden spielten die Musikanten im Rahmen der Beisetzung daher zwei seiner Lieblingsstücke: „Es war im Böhmerwald“ und „Mia san vom Woid dahoam“. Diese beiden Lieder, so erzählt man sich, hat Zwerenz mit seinen Kameraden aus der Kapelle gern zu vorgerückter Stunde anklingen lassen.

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