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Nachruf

Josef Lackerschmid aus Bernau verstirbt mit 93 Jahren

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Landwirtschaft, Pferde und Musik waren sein Leben. Mit 93 Jahren ist Josef Lackerschmif nach kurzer Krankheit verstorben.

von Rosina Hötzelsperger

Bernau – Im hohen Alter von 93 Jahren verstarb nach kurzer Krankheit Josef Lackerschmid, bekannt als „Seppen-Sepp“ und Austragsbauer vom „Seppen-Bauern“ in Bernau-Farbing.

Bei der Trauerfeier in der Pfarrkirche „St. Laurentius“ in Bernau erinnerte Ruhestands-Pfarrer Andreas Zehetmair an ein Leben für die Landwirtschaft.

Neben der Natur waren Lackerschmid die ihm anvertrauten Tiere sowie die Blasmusik und das Vereinsleben ein hohes Anliegen.

Josef Lackerschmid kam als ältestes von drei Geschwistern (Bruder Max verstarb im Alter von eineinviertel Jahren) auf dem Seppen-Bauernhof zur Welt und war von Anfang an mit seinem Bruder Alois in die Hofarbeit eingebunden.

+++ Todesanzeigen finden Sie auf unserem Trauerportal. Weitere Nachrufe aus der Region finden Sie hier. +++

Bereits als Kind musste der Verstorbene seinem Vater beim Holzrücken im Bergwald mit dem Pferdegespann helfen. Ein regelmäßiger Schulbesuch war deshalb nicht möglich.

Zum Ende des Zweiten Weltkriegs wurde er zum Militärdienst eingezogen.

Später arbeitete er mit seinem Bruder auf dem landwirtschaftlichen Betrieb weiter, bis er diesen 1972 übernahm und im Jahr 2002 an die Familie Simon weitergab. „Sein ganzer Stolz waren die Kaltblutpferde und die Pinzgauer Rinderherde. Lange war er in der Pferdezuchtgenossenschaft Prien und Umgebung aktiv und die Teilnahme am Traunsteiner Georgiritt war ihm eine besondere Ehre“, erinnerte der Geistliche, der auch noch erwähnte, dass Josef Lackerschmid bis zum Vorjahr ein treuer Teilnehmer bei den Pinzgauer Almwanderungen und ein verlässlicher Besucher beim Viehmarkt in Maishofen war.

Anfang der 1950er Jahre war Josef Lackerschmid aktiv mit dabei, als die Bernauer Musikkapelle wiedergegründet wurde. Jahrzehntelang spannte er mit seinen Pferden bei den Gautrachtenfesten für den örtlichen Trachtenverein „D´Staffestoana“ ein. Dafür dankte am offenen Grab Vorsitzender Franz Praßberger mit herzlichen Worten.

Für den Veteranen- und Reservistenverein Bernau sprach Helmut Zerbst. Auch er dankte für eine überaus lange Mitgliedschaft. Beide Vereine ehrten den Verstorbenen mit einem Fahnengruß.

Die musikalische Gestaltung der Trauerfeierlichkeiten in der Kirche und auf dem Friedhof übernahmen Mitglieder der Bernauer Musikkapelle.

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