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Nachruf

Glaubensbrüder nehmen Abschied von Pfarrer Paul Voggenauer

Paul Voggenauer
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Paul Voggenauer
  • Anton Hötzelsperger
    VonAnton Hötzelsperger
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Im Alter von 88 Jahren ist nach längerer Krankheit der in Prien geborene und lange in Grassau wirkende Pfarrer Paul Voggenauer verstorben. Seine letzte Ruhestätte hat er im Priestergrab der Kirche St. Andreas in Staudach-Egerndach gefunden.

Prien/Grassau – Den Trauergottesdienst zelebrierte Pfarrer Simon Tyrolt vom Pfarrverband Schlehdorf-Großweil-Ohlstadt, ihm zur Seite standen Pfarrer Martin Strasser und Pfarrer Peter Bergmaier vom Pfarrverband Oberes Achental sowie Diakon Heiko Jung aus Grassau.

Anner erinnert an die Primiz in Prien

Priens Ehrenbürger Michael Anner senior erinnert sich noch gut an Pfarrer Paul Voggenauer. Zur Primiz 1958 in Prien sagte er im Gespräch mit den OVB-Heimatzeitungen: „Zu dieser Zeit war ich gerade als Schüler beim Traunsteiner Studienseminar. Als Pfarrer-Lehrbub durften wir natürlich zu der Primiz, die für uns ein besonderes Ereignis und Erlebnis war.“ Damals, so Anner weiter, seien überaus viele Priener mit dabei gewesen, zumal Paul Voggenauer mit den Priener Familien Obermüller und Kollmannsberger eine große Verwandtschaft hatte.

Voggenauer hinterlässt eigenen Lebenslauf

Pfarrer Tyrolt erinnerte in der Traueransprache für Voggenauer an den Lebenslauf, den der Verstorbene noch selbst verfasst hatte. Zur Welt kam Paul Voggenauer in Prien, er wuchs im Ortsteil Trautersdorf zusammen mit zwei Geschwistern auf und besuchte die Grundschule in Prien.

Es folgten Lernjahre im Rosenheimer und Traunsteiner Gymnasium sowie der Besuch des Priesterseminars in Traunstein. Nach der Priesterweihe am 29. Juni 1958 in Freising war in der Pfarrei Freising-St. Lantpert seine erste Kaplan-Stelle. Weitere Orte seines priesterlichen Wirkens waren unter anderem Kiefersfelden, Landshut und Traunstein, wo als Koadjutor, als Kaplan oder als Dekan arbeitete. 31 Jahre lang war er Pfarrer in Grassau und zuletzt, seit 2017, als Pfarrer in Rente in Übersee.

Die musikalische Gestaltung der Trauerfeier übernahm in der Kirche der Kirchenchor von Staudach-Egerndach, unter der Leitung von Klaus Biersack, sowie auf dem Friedhof eine Grassauer Bläsergruppe, unter der Leitung von Wolfgang Diem. Dankesworte für den über 30-jährigen seelsorgerischen Dienst des Verstorbenen sprachen als Pfarrverbandsrats-Vorsitzender Anton Schmid sowie für die Grassauer Kirchenverwaltung Kirchenpfleger Konrad Nagele.

Auf dem Friedhof bedankten sich Stefan Baumgartner vom Trachtenverein „D´Hochplattner“ Grassau sowie Edi Sichler vom Grassauer Soldaten- und Reservistenverein für treue Vereinsmitgliedschaft. Auch Grassaus Bürgermeister Stefan Kattari würdigte in seinem Nachruf das lange und wertvolle Wirken Voggenauers in der Marktgemeinde und im Oberen Achental. Ebenso wie die beiden Vereine, die zudem mit ihren Fahnenabordnungen zugegen waren, legte Kattari einen Kranz nieder.

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