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TSV-Ehrenvorstand

Tiefe Bestürzung nach Tod von Werner Zebisch aus Chieming

Werner Zebisch.
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Werner Zebisch.

Im Alter von 70 Jahren ist der Ehrenvorsitzende des Chieminger Sportvereins, Werner Zebisch, am 9. Dezember verstorben. Zebisch stand 21 Jahre lang von 1993 bis 2014 an der Spitze des TSV, den er „durch sein Engagement, dessen unermüdlichen Einsatz, seine Ideen und seine starke menschliche Ausstrahlung“ geprägt hat, wie es sein Nachfolger im Amt, Christian Fischer, mit Trauer und Dankbarkeit zum Ausdruck bringt.

Chieming – „Werner war Zeit seines Lebens dem Sport und besonders dem TSV Chieming verbunden. Er gründete im Verein die Skiabteilung und leitete diese über zehn Jahre hinweg sehr erfolgreich“, sagt Fischer gegenüber den OVB-Heimatzeitunen. Unter seiner Führung als erster Vorsitzender organisierte Zebisch zahlreiche sportliche Veranstaltungen und gesellschaftliche Feiern. Die Größten waren die beiden Gründungsfeste zum 50- und 60-jährigen Bestehen (1998 beziehungsweise 2008) des Sportvereins. Zur Jubiläumsfeier 2008 konnte Zebisch als Ehrengast den damaligen Ministerpräsidenten Günter Beckstein gewinnen – wie Zebisch – ein gebürtiger Franke.

Die familienfreundliche Weiterentwicklung des Vereins sei dem Verstorbenen ein großes Anliegen gewesen. „Als Freund und Ansprechpartner hatte Werner stets ein offenes Ohr für den heutigen Vorstand und stand immer mit Rat und Tat zur Seite“, erinnert sich Fischer.

Ein Mann mit Werte und Grundsätzen

Aufgrund seiner Verdienste erhielt Werner Zebisch 2013 die Ehrennadel des BLSV in Silber mit Goldrand für 20 Jahre Vereinsvorstand und wurde 2015 zum Ehrenvorsitzenden des TSV Chieming ernannt. „Sein Rat, seine Meinung und seine Erfahrung waren in den Vorstandssitzungen bis zuletzt sehr geschätzt.“ Als Lebensmotto gab Zebisch bei seinem Abschied als Vorstand aus: „An das Gute glauben und dafür eintreten.“ Nach diesem Grundsatz soll der Sportverein in Chieming auch weiterhin geführt werden, so Fischer.

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Zebisch hinterließ auch Spuren an seiner langjährigen Arbeitsstätte, der Kaufmännischen Berufsschule in Traunstein. Nach seinem Studium an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen-Nürnberg trat er seine Stelle an der Berufsschule II in Traunstein an, an der er bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2016 in verschiedenen Bereichen unterrichtete. „Das Kollegium schätzte Herrn Zebisch wegen seiner ruhigen, menschlichen und kollegialen Art. Seinen Fachbereich leitete er als Teamplayer und war für die Lehrkräfte Ansprechpartner in fachlichen und organisatorischen Dingen“, sagte der stellvertretende Schulleiter Gunter Vigerl. „Die Nachricht vom frühen Tod löste bei seinen langjährigen Kolleginnen und Kollegen tiefe Bestürzung und Trauer aus“, so Vigerl.

Zebisch hinterlässt seine Frau Edith und die Kinder Sabrina und Florian.

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