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Ein arbeitsreiches Leben ist zu Ende

Nachruf auf Alois Loferer aus Reit im Winkl

Alois Loferer.
+
Alois Loferer.
  • VonJosef Hauser
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Ein reichhaltiges Leben mit vielen schönen, aber auch schweren Zeiten sei zu Ende gegangen, sagte Pfarrer Martin Straßer beim Requiem in der Pfarrkirche St. Pankratius für den im Alter von 96 Jahren verstorbenen Alois Loferer.

Reit im Winkl – Eine große Freude für ihn sei seine Familie mit fünf Kindern, fünf Enkelkindern und einem Urenkel gewesen. Jedoch habe er auch zwei seiner Söhne auf ihrem letzten Weg zum Grab begleiten müssen.

Aufgewachsen auf dem Hausenbauernhof in Illmau, bezog der Verstorbene im Jahr 1932 mit seiner Familie das später in seinen Besitz übergegangene Haus an der Tiroler Straße. Eine schlimme Zeit habe er bei seinem Kriegsdienst erlebt, und aus der anschließenden Gefangenschaft in Frankreich sei er erst sehr spät heimgekommen, erinnerte Pfarrer Straßer.

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Mit viel Fleiß habe er dann ein arbeitsreiches Leben geführt, zuerst als Sägewerker und dann 25 Jahre bei der Firma Grossmann mit der Herstellung von Holzspielwaren. Dort sei er bei den Kollegen und beim Chef gleichermaßen beliebt gewesen und habe als „guter Geist“ des Betriebs gegolten. Als naturverbundener Mensch habe der „Loferer Loisei“ viel Freude an seinem Garten gehabt, und mit viel Eifer und Kreativität habe er auch an seiner Drechselbank in seinem Haus gearbeitet.

Viele Jahre lang stolz die Vereinstafel getragen

Im Friedhof senkte sich am offenen Grab die Fahne der Soldaten- und Kriegerkameradschaft Reit im Winkl zu Ehren seines langjährigen Mitglieds. Vorstand Wolfgang Neumaier erinnerte daran, dass der Verstorbene bei vielen Festen und Umzügen mit Stolz die Vereinstafel getragen habe, und er sei am Ende einer der letzten noch lebenden Kriegsteilnehmer gewesen.

Musikalisch feierlich und würdevoll umrahmt wurden das Requiem und das Begräbnis von den Laubensteiner Bläsern.

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