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Streit um Proben von Musikanten

Siegsdorf - Regelrecht verfolgt fühlen sich die aktiven Musikanten der Musikkapelle Vogling-Siegsdorf von einem Anlieger ihres Probenraumes, den die Kapelle im Ortsteil Molberting vor fast zehn Jahren in Eigenleistung ausgebaut hat. Vorstand Herbert Hunklinger ließ in der Jahreshauptversammlung im Gasthof "Neue Post" seinem Unmut über das Dilemma der Musikanten freien Lauf.

Hunklinger verwies auf einen Passus im Mietvertrag, der den Probenbetrieb bis 23 Uhr gestatte. Er forderte seine Musikanten und den Eigentümer aber auf, den Streit nicht mit unüberlegten Handlungen eskalieren zu lassen.

Als Vertreter der Gemeinde, die für die Miete des Probenraumes aufkommt, appellierte Bürgermeister Thomas Kamm an die Musikanten, sich bis zur endgültigen Klärung an die gesetzlichen Vorgaben zu halten. "Ein Boykott der Blasmusik wäre sicher der falsche Weg", betonte das Gemeindeoberhaupt. Er hoffte, dass in absehbarer Zeit der "gesunde Menschenverstand" die Oberhand gewinnen werde. "Gemeinde und Gemeinderat stehen jedenfalls voll hinter euch und werden alles gesetzlich Mögliche unternehmen, um euch weiterhin einen ungehinderten Probenbetrieb zu ermöglichen", sagte Kamm an die Musikanten gewandt.

Schriftführerin Martina Kreitmair hatte die Versammlung mit einem kleinen Überblick über das vergangene Jahr eröffnet, das mit der Teilnahme an der Faschingshochzeit in Bergen seinen Anfang genommen hatte und schließlich mit einem rund- um gelungenen Ausflug ins niederbayerische Aldersbach zu Ende gegangen war. Von 48 Probenabenden berichtete Dirigent Hans Mitterer, der die Kapelle nun schon seit 18 Jahren als musikalischer Leiter anführt. "Den Nachwuchs in unsere Kapelle zu integrieren ist eine unserer wichtigsten Aufgaben", betonte Vorstand Herbert Hunklinger und lobte dabei besonders Manfred Gimpl, der als Posaunist in der Kapelle und gleichzeitiger Vorstand der Jugendkapelle eine wichtige Verbindungsfunktion übernimmt.

fkr/Chiemgau-Zeitung

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