Nach zwei Jahren: Gerüst am Kirchturm wieder abgebaut

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Über zwei Jahre war der imposante Turm der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt hinter einem Gerüst verborgen.

In diesen Tagen konnte die Konstruktion abgebaut werden, nachdem die letzten Arbeiten im Innern des über 70 Meter hohen Turms abgeschlossen werden konnten. Jetzt ist der Blick auf die Fassade frei, die nach historischem Vorbild weiß verputzt worden ist. Unter anderem wurden zuletzt eine Decke im Glockenstuhl saniert und die Motoren des Geläuts repariert, berichtete Architekt Anton Michael auf Anfrage der Chiemgau-Zeitung. Die Baustellenabsperrungen rund um den Turm bleiben aber stehen, denn die Generalsanierung des Gotteshauses wird nahtlos fortgesetzt. Nächste Woche wird die Südseite des Langhauses eingerüstet. Sie soll bis Ende des Jahres saniert werden. Insbesondere am Dachstuhl über dem Sakristeianbau seien umfangreiche Arbeiten erforderlich, wie eine Bestandsaufnahme ergeben habe. Das Dach müsse an einigen Stellen sogar zeitweise geöffnet werden, um die Schäden zu beseitigen. Bis zum Jahresende hoffen die Beteiligten, alle Arbeiten an der Südseite erledigen zu können. 2016 soll es dann an der Nordseite weitergehen. Foto Berger

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