Nach ein paar Wochen mittendrin – Grabenstätter Bürgermeister ist im Amt angekommen

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Gerhard Wirnshofer am Schreibtisch im Grabenstätter Bürgermeisterbüro.

Grabenstätt – Vor 100 Tagen trat Gerhard Wirnshofer (53) sein Amt als Bürgermeister an. Wie er die ersten drei Monate als neues Gemeindeoberhaupt erlebt hat, was er auf den Weg bringen und was er noch alles anpacken will, verriet er im Interview mit der Chiemgau-Zeitung.

Gerhard Wirnshofer: Mir geht es gut. Meine Arbeit als Bürgermeister ist vielseitig, umfangreich und interessant und da es mir Freude macht, ist es auch keine Belastung. Schon nach wenigen Wochen war ich mittendrin, aber von Routine möchte ich da noch nicht sprechen.

Wirnshofer: Bei allem Respekt vor der Arbeit von Georg Schützinger möchte ich schon meinen eigenen Weg gehen. Es gibt viel Erreichtes, das es zu erhalten gilt, und viel Geplantes, das ich noch umsetzen will. Mein Ziel ist es, sich am Bedarf des Bürgers zu orientieren.

Ich pflege mit Herrn Schützinger ein sehr freundschaftliches Verhältnis.

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Wirnshofer: Viel! Täglich Gespräche führen und Entscheidungen treffen ist für mich nichts Neues und die erfahrungsreiche Zeit als Gemeinderat ist für meine Arbeit sehr hilfreich.

Wirnshofer: Die Zusammenarbeit mit all unseren Beschäftigten ist mehr als gut. Ich kann mich voll und ganz auf sie verlassen und werde von allen bei meiner Arbeit unterstützt.

Wirnshofer: In der konstituierenden Sitzung wurden die Weichen gestellt. Es wurde jede Gruppierung mit einem Bürgermeisteramt berücksichtigt, weil wir gemeinsam die Zukunft der Gemeinde gestalten wollen. Ich erwarte mir, dass wir so fair und respektvoll weiterarbeiten, wie wir begonnen haben.

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Wirnshofer:Der deutliche Zuspruch von der Bevölkerung ist für mich Ansporn und Unterstützung zugleich. Von meiner Seite aus werde ich mein Möglichstes tun, um diese Erwartungen zu erfüllen.

Wirnshofer: Wir haben viele Themen die wichtig sind, aber Hochwasserschutz ist das wichtigste Thema, das uns beschäftigt und an dem wir arbeiten.

Wirnshofer: Es ist mir wichtig, dass alle Bürger der Gemeinde Grabenstätt unser Gewerbe, unsere Geschäfte und Gastwirtschaften unterstützen. Für unsere Vereine hoffe ich auf das Durchhaltevermögen bis wir zur Normalität zurückkehren können.

Wirnshofer:Ich werde sobald als möglich den Gemeinderat über die finanzielle Entwicklung informieren und mit dem Rat das weitere Vorgehen besprechen. Investitionen und Maßnahmen zu stoppen ist sicher nicht die richtige Entscheidung.

Wie zufrieden ist ihre Familie mit Ihren ersten 100 Tagen im Amt? Gab es weniger Zeit für Privates?

Wirnshofer: Ich denke, dass meine Familie merkt, dass ich mich in meiner neuen Arbeit wohl fühle. Für Privates versuche ich immer wieder Zeit zu finden und dazu gehören auch einige Tage Erholung. Interview: Markus Müller

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