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Was muss die Gemeinde Bernau unternehmen, um für Touristen attraktiver zu werden?

Hügel: Wir müssen vor allem konsequent auf unsere Stärken setzen: Chiemsee, Kampenwand, Bayern - das, was unsere Heimat ausmacht. Ich will beim Tourismus einiges Neues wagen.

Dazu gehört, die Tourismus-Strukturen zu überprüfen, den Leistungsträgern Mut zu machen und auch die Tourist-Info in absehbarer Zeit zu sanieren. Grundsätzlich: weniger Quantität, mehr Qualität. Ein hochattraktives Seeufer, naturnahe Angebote für Wanderer und Radler und verbesserte Nebensaisonangebot sind weitere Eckpfeiler.

Bernhofer: Bernau ist aufgrund seiner Lage ideal für Bahnreisende. Diesen sollte der Zugang zu einem attraktiven Freizeitangebot ermöglicht werden: das Strandbad, die Schiffsverbindung zu den Inseln, die Berge mit Wander- und Mountainbikemöglichkeit. Das Ortszentrum könnte durch einen aufzuwertenden Kurpark überregionalen Ruf erlangen und neben Bahn- auch Busreisende anziehen. Die Homepage wird neu gestaltet, das Stellplatzangebot für Wohnmobile ausgeweitet, weitere Übernachtungsmöglichkeiten gefördert.

Herkner: Bernau hat eine herausragende Lage zwischen Bergen und Chiemsee sowie zwischen München und Salzburg. Erholen und Entspannen, ein "Tourismus der Sinne", muss unsere touristische Zielrichtung sein. Investitionen in eine attraktive Ortsgestaltung, gut ausgebaute und zu erhaltende Wander - und Radwege sowie in das äußere Erscheinungsbild unserer Touristinfo sind zwingend erforderlich. Eine Erhöhung des Übernachtungsangebots ist erforderlich. Wir werden mögliche Hotelstandorte ins Auge fassen müssen.

Hinterholzer: Der Internetauftritt der Gemeinde, der Vermieter und der Hotels muss verbessert werden. Mit einem Aussetzen der gemeindlichen Fremdenverkehrsabgabe zugunsten von Investitionen der Vermieter in Ausstattung und Fortbildung möchte ich die Qualitiät für die Gäste verbessern. Nicht Billigurlaub, sondern bester Service, Schmankerl und Erholungsqualität sollen im Vordergrund stehen.

Pawlitzek: Wir müssen unser Ortsbild verschönern, sprich den alten Ortskern bei der Kirche so weit wie möglich verkehrsberuhigen und einladend gestalten. Beim neuen Rathaus und im Kurpark einen Ort der Begegnung für Touristen und Bernauer schaffen, hier sollten wir Märkte und kleinere Veranstaltungen abhalten. Den Uferbereich so weit wie möglich unverbaut lassen, damit der See und die Natur auf den Gast wirken können. Wir brauchen sinnvolle Kooperationen mit den Nachbargemeinden und dem Dachverband.

Klauck: Ein Vier- bis Fünf-Sterne-Hotel und ein Campingplatz in Seenähe sind eine wichtige Voraussetzung für den Tourismus. Dies hätte Auswirkung auf den ganzen Ort. Insbesondere von einem Campingplatz profitieren der Einzelhandel und die Gastronomie. Will man den Tourismus fördern, ist eine enge Zusammenarbeit und Abstimmung mit dem Chiemsee Alpenland Tourismusverband einfach wichtig und notwendig. Eine grundlegende Reformierung der Touristinformation muss ebenso in Erwägung gezogen werden.

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