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Musikschule Grassau wächst weiter

Ohne Musikschulevor Ort würden viele kirchliche Feste musikalisch umrahmt sein. In unserem Bild spielt die Grassauer Blasmusi, in deren Reihen sich viele ehemaligen Musikschüler befinden. Eder

Informationen zum Betrieb und Höhepunkte aus dem vergangenen Jahr

Grassau –Die Musikschule Grassau mit ihren Zweigstellen Bernau, Marquartstein, Reit im Winkl, Schleching, Staudach-Egerndach und Unterwössen hat einen neuen Höchststand mit 1 046 Schülern erreicht. In der jüngsten Marktgemeinderatssitzung informierte Musikschulleiter Wolfgang Diem über die Höhepunkte des vergangenen Jahres.

Eine eigene Betrachtung erfährt jedes Jahr der Musikschulhaushalt. Doch vorab informieren die Musikschulleiter Wolfgang Diem und Otto Dufter über das Musikschuljahr. Diem hob dabei die zusätzliche Arbeit der Musikschullehrer hervor, die ehrenamtlich geleistet wird. Ein großes Glück sei, dass viele Auftritte in den Orten der Zweigstellen möglich sind. „Wer hätte 1975, als die Musikschule gegründet wurde, gedacht, dass sie sich zu dieser Größe entwickeln und über die Grenzen des Achentals hinaus, wirken wird“, betonte Diem. Im vergangenen Jahr konnte der lang gehegte Wunsch einer Schulband an der Grund- und Mittelschule Grassau wieder realisiert werden. Der ehemalige Schüler Constantin Zill ist nach dem Studium als junger Lehrer an die Musikschule zurückgekehrt und freut sich, mit seiner Kollegin Cornelia Schlegel die zwölf Bandmitglieder leiten zu können.

Zu den Höhepunkten zählte Diem das Stiftungskonzert der Geförderten, das Gedenkkonzert für Wolfgang Sawallisch, die Prüfungen zu den Leistungsabzeichen mit vielen goldenen Auszeichnungen, das Chiemgau Almfestival, aber auch die Jazznight mit Stefan Dettl und die Stefanikonzerte.

Auch in diesem Jahr seien viele Konzerte geplant. Das Grassauer Blechbläserensemble feiert sein 40-jähriges Bestehen mit verschiedenen Konzerten und einer neuen CD.

Otto Dufter erläuterte den Haushalt. Mehr Schüler, mehr Unterrichtsstunden bedeuten aber auch einen höheren Zuschussbedarf, erklärte er. Die Gebühreneinnahmen steigen, jedoch nicht in dem Maße wie die Ausgaben. Was unter anderem an vielen Vergünstigungen liege.

Grassau habe die bislang höchste Zahl mit 317 Schülern. Die Schülerzahlen in Grassau steigen durch etliche Zuzüge, wobei sich Familien vorab nach einer Musikschule vor Ort informieren. Er bedauerte, dass sich der Freistaat Bayern mit nur zwölf Prozent und 155 000 Euro an den Ausgaben beteilige. Er hofft, dass das angestrebte Ziel von 15 Prozent mittelfristig und 25 Prozent langfristig erreicht werde. Insgesamt erhalte die Musikschule einen Zuschuss von 92 000 Euro, insgesamt werden 1,14 Millionen Euro eingenommen. Der höchste Ausgabenposten sind die Angestelltenentgelte von 1,26 Millionen Euro und die Kosten für den Unterhalt der Gebäude mit knapp 20 000 Euro. So verbleibt ein ungedeckter Bedarf von 168 000 Euro.

Bürgermeister Rudi Jantke hob die Leistung des Landkreises hervor, der die Musikschulen sehr gut unterstützt. Im Vermögenshalt wurde ein Pauschalansatz für den Instrumentenkauf von 10 000 Euro aufgenommen. Ohne Diskussion wurde der Haushalt der Musikschule vom Gremium einstimmig angenommen. tb

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