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Ein Dialog von Solo-Instrument und Orchester

Musikkollegium Traunstein spielt Sinfonisches Konzert in der Klosterkirche

Das Musikkollegium Traunstein bei einem Konzert in der Aula der Berufsschule in Traunstein (Archivfoto)
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Das Musikkollegium Traunstein bei einem Konzert in der Aula der Berufsschule in Traunstein (Archivfoto)

Das Muskkollegium Traunstein spielt im Rahmen der Reihe „Sinfonische Konzerte Traunstein“ im Kulturforum Klosterkirche unter der Leitung von Augustin Spiel, am Freitag, 18. November, um 19.30 Uhr auf. Frank Stadler spielt auf einer einer Geige von Carlo Bergonzi, Cremona 1723, die Solo-Violine.

Traunstein – Im Rahmen der Reihe „Sinfonische Konzerte Traunstein“ tritt das Musikkollegium Traunstein am Freitag, 18. November, um 19.30 Uhr, im Kulturforum Klosterkirche unter der Leitung von Augustin Spiel auf. Frank Stadler spielt die Solo-Violine. Die Karten kosten 22 Euro, ermäßigt 11 Euro, und sind erhältlich bei München-Ticket unter www.muenchenticket.de, beim Traunsteiner Tagblatt oder an der Abendkasse ab 18.30 Uhr.

Ein Dialog von Solo-Instrument und Orchester

Das Konzert beginnt mit der Ouvertüre aus der Mozart-Oper „Idomeneo“, KV 366. Sie ist von tragischem Pathos durchzogen und lässt in ihrem dunklen Grundton die Empfindungswelt des Königs Idomeneo ahnen, der seinen Sohn Idamante den Göttern opfern soll. Ludwig van Beethovens Konzert für Violine und Orchester D-Dur, opus 61, gilt als eine der schönsten Schöpfungen der Musiktradition. Das Konzert ist ein sinfonisch gestalteter Dialog von Solo-Instrument und Orchester. Das Orchester trägt die musikalische Entwicklung, während die Solo-Violine die einzelnen Motive ausformt und variiert. Der Gesangscharakter der Violine verleiht dem Werk einen lyrischen Grundton. Franz Schubert begann mit der Ausarbeitung seiner Sinfonie Nummer 6 in C-Dur im Oktober 1817 und schloss sie im Februar 1818 ab.

Mit Solo-Violinist Frank Stadler

Solo-Violinist Frank Stadler ist Musikfreunden von vielen Konzerten, auch mit dem Musikkollegium Traunstein, bekannt. Er ist seit 1999 Konzertmeister des Mozarteum Orchesters Salzburg und unterrichtet seit 2007 als Gastprofessor an der Universität Mozarteum. Stadler ist ein vielseitiger Künstler, der auch im barocken und im klassisch-romantischen Repertoire als Solist und Kammermusiker erfolgreich tätig ist. Er spielt auf einer Geige von Carlo Bergonzi, Cremona 1723, einer Leihgabe der Sammlung wertvoller alter Streichinstrumente der Österreichischen Nationalbank.

Musikkollegium Traunstein existiert seit 1984

Das Musikkollegium Traunstein wurde 1984 von Augustin Spiel gegründet und entwickelte sich aus einem Streicher-Ensemble für Musikschüler zu einem großen sinfonischen Orchester. Es ist organisatorisch der Musikschule Traunstein zugeordnet, aber dennoch kein Schülerorchester. Mit der Gründung des Musikkollegiums wurde die Idee eines Musikschulkonzeptes verwirklicht, um musikalischer Kristallisations- und Bezugspunkt für ambitionierte Laienmusiker zu sein, die über eine hohe Fertigkeit auf ihrem Instrument verfügen. Lehrer der Musikschule und professionelle Musiker aus dem Freundeskreis der Mitwirkenden und des Dirigenten gehören ebenso als Mitglieder zum Ensemble.

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Die Auftritte namhafter Solisten wie Stadler, Silke Aichhorn, Edgar Gredler, unterstreichen die kulturelle Bedeutung für die Region. Das Orchester präsentiert sich in voller sinfonischer Besetzung, also mit Streichern sowie Holz- und Blechbläsern, mit meist drei Konzerten im Jahr. Das Repertoire umfasst Werke von der Klassik bis zur Moderne, aber auch Unterhaltungsmusik der Nachklassik.

re/MG

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