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Begeisterndes Neujahrskonzert der Musikkapelle Bernau im "Kampenwandsaal"

Musikalisches Einfühlungsvermögen

Unter der Leitung von Albert Osterhammer bewies die Musikkapelle Bernau ihr großes Können und ihre Vielseitigkeit.  Foto berger
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Unter der Leitung von Albert Osterhammer bewies die Musikkapelle Bernau ihr großes Können und ihre Vielseitigkeit. Foto berger

Bernau - Die langjährige Tradition eines Neujahrskonzerts der Bernauer Musikkapelle fand im vollbesetzten Saal des Gasthofs "Kampenwand" eine musikalisch hochwertige Fortsetzung.

Vor dem Konzert traten die Bernauer Sternsinger publikumswirksam vor die Musiker, um zu zeigen, dass sie bis zum Dreikönigstag wieder für das "Nest" in Kenia Spenden sammeln für dort versorgte 70 bedürftige Kinder.

Bürgermeister Klaus Daiber begrüßte die Gäste mit einem Wunschgedicht zu guter gemeindlicher und bürgerlicher Zusammenarbeit.

Neun Stücke hatte Dirigent Albert Osterhammer einstudiert, wienerisch beginnend mit der rasanten Polka von Johann Strauß Sohn, "Leichtes Blut", und dessen Walzer "Rosen aus dem Süden", gefolgt von Carl Michael Zierers "Schönfeld Marsch", dann wechselnd, aber "echt weanarisch" bleibend Reinhard Fendrichs Hit "Weilst a Herz hast wia a Bergwerk", wobei der Dirigent selbst einfühlsam die Gesangsmelodie auf dem Saxofon spielte.

Es folgten Stefano Contes "Junior-TV-Hits" und "Over the Rainbow" von Harald Arlem. Solistischer Höhepunkt war Leroy Andersons "Clarinet Candy", bei dem sich Albert Osterhammer mit seinem Klarinetten-Studenten Andrzei Kucharski (Salzburger Mozarteum) in virtuoser Form präsentierte.

Das Konzert endete mit der "Sehnsuchtspolka" von Wiegand Overstaedt und dem "Laridah-Marsch" von Max Hempel. Als Zugabe gab es nach stürmischem Applaus den "Radetzky-Marsch".

Wer über so viele erfahrene ältere und begabte junge Instrumentalisten verfügen kann wie Osterhammer, braucht sich um die Zukunft der Bernauer Musikkapelle keine Sorgen zu machen. Wenn dazu noch als Vollblutmusiker und Bassklarinettist der Münchner Philharmoniker ein Musikerzieher und Dirigent wie er dazu kommt, kann man von einer Idealbesetzung sprechen.

Nachwuchs-"Boom": Pavillon wird zu klein

Die Exaktheit des Spiels aller Instrumentalisten, ihr Zusammenspiel von Holz, Blech und Schlagzeug sowie ihr Einfühlungsvermögen in ständig wechselnde Rhythmen und Tempi verdienten hohe Anerkennung.

Humorig wie immer waren die beiden talentierten Ansager: Sepp Seiser und Wolfgang Schnaiter, der dem Bürgermeister unmissverständlich klar machte, dass der Musikpavillon im Kurpark künftig der Fülle des musikalischen Nachwuchses der Bernauer Musikapelle nicht mehr gewachsen sei, so dass wahrscheinlich auch Irene Daiber, Klarinettistin und Tochter des Bürgermeisters, künftig im Rosenbeet Platz nehmen müsse und deshalb den Namen "Dornröschen" erhalte. re

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