„Musik für die Seele“ in Unterwössen

Mit einem Konzert in der untergehenden Abendsonne starteten die Wössner Weisenbläser die Konzertreihe „Musik für die Seele“ erneut. Zu sehen sind (von links) Edi Ager, Franz Glanz, Georg Schlaipfer und Christoph Tiefenthaler.
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Mit einem Konzert in der untergehenden Abendsonne starteten die Wössner Weisenbläser die Konzertreihe „Musik für die Seele“ erneut. Zu sehen sind (von links) Edi Ager, Franz Glanz, Georg Schlaipfer und Christoph Tiefenthaler.

Die Wössner Weisenbläser gestalten ein gelungenes Konzert und bescheren vielen Zuhörern einen harmonischen Abend bei angenehmen Temperaturen in der untergehenden Sommersonne.

Unterwössen – Einen schönen Sonntag im Sommer beschlossen viele, vor allem Oberwössner, bei einem Konzert in der untergehenden Sonne am Feldkreuz der Trachtenjugend. Dort am Baschtlbiche, leicht über dem Oberwössner Talkessel, spielte das Quartett der Wössner Weisenbläser auf dem Forstweg zur Feldlahnalm Musikstücke, die der Abendstimmung mit Vogelgezwitscher und dem Läuten der Kälberglocken gerecht wurden.

Von Liebeslied bis Bauernmarsch

Leiter Franz Glanz, Edi Ager, beide Trompete, Georg Schlaipfer, Horn, und Christoph Tiefenthaler, Tuba, begannen mit dem „festlichen Einzug“ von Erich Gawlik und dem „festlichen Bauernmarsch“. Ein Liebeslied aus Kärnten und das „Aschauer Marienlied“ folgten. „Is schee stad uman See“ von Günther Mittergradnegger, der „Kettenkapellenmarsch“ und eine fröhliche Kärntner Polka gestalteten das Programm vielseitig. Stimmungsvoll endete der offizielle Teil mit „Jägers Abschied“ von Franz Umlauf und dem „Almfrieden“.

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Fein im Zusammenspiel, sehr sauber und gefühlvoll gespielt, trugen die Bläsertöne über das Tal und lockten weitere Besucher an. Deutlich merkte man dem Quartett die Freude am Spiel und der Musik an. Sprecherin Margit Schlaipfer gelangen dazu Texte, die dem Motto der Reihe „Musik für die Seele“ gerecht wurden. Sie rief in Erinnerung die eigene Gesundheit, die Begegnungen mit anderen, Momente des Lachens und aufkeimende Talente um einen herum. „Ich freue mich über jeden, der mir Steine in den Weg legt“, meinte sie später, als sie erzählte, wie sie Steingeschenke mit frohen Botschaften mit einem „Jemand“ tauscht.

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Diese Steine bereichern auch nach dessen Fortzug beider Leben dauerhaft. Das Publikum in den weit stehenden Bänken hatte seine helle Freude und drückte das im Beifall aus. Auch nach dem Konzert standen sie noch eine ganze Zeit beieinander. Die Freude, dass mit diesem Konzert die Reihe Musik für die Seele neu startet, ist groß.

An ihren Leiter Otto Dufter und die Musikanten trugen sie mehrfach den Wunsch heran, so ein Konzert in freier Natur häufiger in die Konzertreihe einzubinden. lfl

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