Musik für die Seele in Oberwössen: „Ein zärtliches Lied“

Das Marquart Ensemble Alexandra Scheufler, Michaela Kamhuber, Corinna Halder, Luisa-Maria Halder (von links).
+
Das Marquart Ensemble Alexandra Scheufler, Michaela Kamhuber, Corinna Halder, Luisa-Maria Halder (von links).

Das Marquart-Ensemble bezauberte das Publikum in der katholischen Kirche Mariä Sieben Schmerzen mit Werken von Georg Friedrich Händel, Franz Schubert und Stefan Nilsson.

Unterwössen – Trotz eines heftigen Gewittergusses fanden sich am Freitag, 24. Juli, zahlreiche Zuhörer zu einem weiteren Abend „Musik für die Seele“ in der katholischen Kuratiekirche Mariä Sieben Schmerzen in Oberwössen ein. Gleich zu Beginn wussten sie, dass sie sich richtig entschieden hatten, denn eingestimmt wurden sie mit einem wunderbaren Stück von Theresia Stimmer-Hartinger mit dem Titel „Zeit“. Die Begrüßung wie auch alle weiteren verbindenden Worte übernahm Moderatorin Andrea Größ.

Lesen Sie auch: Grassauer Musiklehrer feiert Erfolg beim Ironman dahoam

Mit ihrer wunderbar warmen und vollen Stimme sang Michaela Kamhuber die aus dem Film „Farinelli“ bekannte -Arie „Lass mich mit Tränen mein Los beklagen“ (Lascia ch’io pianga) von Georg Friedrich Händel. Es blieb getragen, denn innig spielten anschließend Luisa-Maria Halder an der Violine und Alexandra Scheufler an der Harfe das „Ave Maria“ von Franz Schubert.

+++

Tipp der Redaktion: Kennen Sie schon unseren kostenlosen Feierabend-Newsletter? Die Top-Themen der Region um 17 Uhr per E-Mail – sauber ausrecherchiert und aufgeschrieben von Ihrer OVB-Redaktion. Jetzt Newsletter ausprobieren!

+++

Wieder fand Andrea Größ ansprechende Worte, mit denen sie stimmungsvoll zum nächsten Stück überleitete. Mit der Solo-Sonatina für Harfe des böhmischen Komponisten Dussek zeigte Alexandra Scheufler ihr Können. Der langsame Walzer von Harald Böhmelt „Heut singen die Geigen ein zärtliches Lied“ ging sofort ins Herz, so getragen sang Michaela Kamhuber das Heimatlied, begleitet von Geige und Harfe. Dann musizierten alle zusammen kraftvoll „Gabriellas Song“ aus dem Musikfilm „Wie im Himmel“ – komponiert von Stefan Nilsson. Zum Ausklang gab es eine Ballade aus Irland sowie als Zugabe einen irischen Folksong. Zuletzt hatte das Gewitter aufgehört und die Sonne schien, so als hätte die Musik auch das Wetter beruhigt. sto

Kommentare