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Museum findet bundesweit Beachtung

Sein zehnjähriges Bestehen hat der Förderverein Maxhütte im Gasthof "Post" in Bergen gefeiert. Kreisheimatpfleger Dr. Christian Soika lobte das ehrenamtliche Engagement. Das Museum Maxhütte finde bundesweit Anerkennung. Zusammen mit Bürgermeister Bernd Gietl ehrte Vorsitzender Hans Reich die Gründungsmitglieder.

Bergen - Im Dezember 1999 hatten 39 Personen den Verein aus der Taufe gehoben. Ihre Zielsetzungen: die Erforschung, die Förderung und der Erhalt der historisch wertvollen Industrieanlage der Maxhütte in Bergen. Seit den Anfängen steht Hans Reich an der Spitze des Vereins.

Der Vorsitzende erinnerte jetzt daran, dass der damalige Bürgermeister Josef Gehmacher zur Gründung des Fördervereins Ende 1999 geladen habe. "Ohne ihn gäbe es dieses Jubiläum nicht", stellte Reich fest.

Seit der Eröffnung des Museums im Mai 2002 haben 26968 Personen das Museum besucht. Weiter sagte der Vorsitzende, im Laufe der Jahre habe der Förderverein über die Eintrittsgelder etwa 80000 Euro für die Gemeinde erwirtschaftet. Außerdem bemerkte er, dass der Förderverein über Zuschüsse die gesamte Sanierung der historischen Treppe zum Schlackenhaus mit einem Betrag von 33500 Euro finanziert habe.

Den derzeitigen Mitgliederstand bezifferte Reich mit 211 Personen. Das prominentestes Mitglied sei Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer, der zur Jubiläumsversammlung brieflich gratuliert habe.

Ein weiterer Höhepunkt in der Jahreshauptversammlung war die Neuwahl der Vorstandschaft. Einstimmig sprachen die Mitglieder dem bisherigen Vorstand für weitere fünf Jahre das Vertrauen aus. Reich bleibt Vorstand, Lorenz Knirsch dessen Stellvertreter. Schatzmeisterin ist nach wie vor Waltraud Mörtl, Schriftführerin Hilde Hallweger. Beisitzer sind weiterhin Renate Ecker, Herbert Berger und Sepp Parzinger. Das Amt der Kassenprüfer üben erneut Jürgen Eberl und Manfred Krug aus.

Reich erinnerte in seinem Rückblick auf das Jahr 2009 an die 42 Führungen im Bereich des Museums Maxhütte, die Monika Berlitz, Sepp Fischer, Herbert Scheidsach, Herbert Nenninger und auch er angeboten hatten. Zu den Höhepunkten des Vereinsjahres zählte der Vorsitzende das Konzert mit Silke Aichhorn im Museum und die Bilderausstellungen von Angerer dem Jüngeren und von der Bergnerin Stephanie Böhm.

Aus der Chronik der vergangenen zehn Jahre erwähnte Reich den von ihm erstellten Museumsführer für die Maxhütte, die Überarbeitung des Archivs sowie die Herausgabe des Buches "Die Maxhütte Bergen und die Welt des Eisens" von Dr. Josef Paukner. Er erinnerte an das Video "Aus Eisen Flossen zu Pergen gossen", an die Computer im Museum, die der Vertiefung des Fachwissens bis hin zu den chemischen Formeln der Eisengewinnung dienen, und an den Film für Kinder mit dem Titel "Max der Hüttenkater". Er sprach die Hörspiele an, die das gesamte Spektrum von der Gründung bis zur Schließung der Maxhütte umfassen, und erwähnte das Bleigießen in Formkästen für Kinder, Jugendliche und Schulklassen. Ausführlich erinnerte Reich an das Maxhüttenspiel anlässlich der Eröffnung des Museums am 3. Mai 2002.

Bürgermeister Gietl sagte, ohne den Förderverein Maxhütte gäbe es all die Aktivitäten um das Museum herum nicht. Sie wären für die Gemeinde Bergen nicht machbar. Der Bürgermeister würdigte die ehrenamtlichen Leistungen der Vorstandschaft, deren Helfer und vor allem des Vorsitzenden. Das Museum sei eine Dokumentation Bergener Geschichte. Die Maxhütte sei ein Ort der Begegnung.

Kreisheimatpfleger Dr. Soika sprach dem Förderverein mit Reich seine Hochachtung für das zehnjährige erfolgreiche Engagement aus. Das Museum finde bundesweit Anerkennung. Zum Abschluss der Versammlung zeigte Uwe Drews einen Film über das Maxhüttenspiel aus dem Jahr 2002. oh

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