Mit dem Mund-Nasen-Schutz auf dem Sommereis

In diesem Jahr gibt es wieder ein Sommereis im Inzeller Eisstadion. Die Sportler können mit Top-Bedingungen rechnen. Stadionleiter Hubert Kreutz stellte das Konzept in der jüngsten Gemeinderatssitzung vor.
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In diesem Jahr gibt es wieder ein Sommereis im Inzeller Eisstadion. Die Sportler können mit Top-Bedingungen rechnen. Stadionleiter Hubert Kreutz stellte das Konzept in der jüngsten Gemeinderatssitzung vor.

Inzell – Ein großes Anliegen des Deutschen Eisschnelllaufverbandes war, dass es in diesem Jahr wieder ein Sommereis in der Max-Aicher-Arena gibt.

Stadionleiter Hubert Kreutz stellte in der jüngsten Gemeinderatssitzung ein Konzept vor, wie ein Sommerbetrieb in der Arena vom 4. Juli bis zum 2. August aussehen kann.

Training – fastwie im Freien

Durch die Dimension der Arena kann das Gebäude insgesamt mit einer Freiluft Leichtathletikanlage verglichen werden. Somit kann auch durch ein paar grundlegende Maßnahmen der Betrieb für das Eisschnelllauftraining aufgenommen werden.

Der Trainings- und Wettkampfbetrieb in der Arena umfasst nämlich nicht nur den Spitzensport (Bundes- und Landeskader), sondern auch den Vereinssport.

Dabei sind die Einhaltung von Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen sowie Abstands- und Schutzregeln von elementarer Bedeutung. Unterschiedlich zu betrachten sind hierbei allerdings die Trainingssituationen der einzelnen Sportler in den Leistungs- und Spitzensportmannschaften im Vergleich zum gruppenorientierten allgemeinen Kinder- und Jugendtraining. Unter Berücksichtigung der Vorgaben der Bundes- und Landesverordnungen ist deshalb ein Eisschnelllauftraining in der Arena in Kleingruppen von einem Trainer und bis zu zehn Athleten zeitgleich organisierbar.

Die Gesamteislauffläche der 400-Meter-Bahn beträgt über 4760 Quadratmeter und steht für das spezifische Training vollumfänglich zur Verfügung. Bei einer Anzahl von 80 Einzelathleten hat jeder Athlet somit 60 Quadratmeter zur Verfügung.

Daher kann jeder bei Überholvorgängen ausreichenden Seiten- und Überholabstand einhalten. Auch im ruhenden Fahren auf der innersten Bahn mit einer Breite von vier Metern ist das Vorbeifahren mit ausreichendem Seitenabstand gewährleistet. Im ruhenden Fahren ist jedoch noch das Tragen von Mund- und Nasenschutz (MNS) verpflichtend.

Auch internationaleDaten abgerufen

Um die vorgeschriebenen Vorgaben umzusetzen, lässt sich die Stadionleitung von allen zuständigen Verantwortlichen der nationalen und internationalen Trainingsgruppen die Anzahl der Athleten und deren Aufenthaltsdatum zukommen. Durch die Vergabe von fixen Eiszeiten an die verschiedenen Gruppen für die gesamte Woche (Sonntag bis Samstag) ist ein geregelter Tagesablauf garantiert. Der Eingangsbereich wird vom Ausgang getrennt. Die Regeln wurden so ausgelegt, dass sich maximal 200 Personen gleichzeitig in der Arena aufhalten dürfen.

Dabei hat jeder Sportler und Betreuer durch die Dimension der Arena die Möglichkeit, den erforderlichen Sicherheitsabstand von 1,5 Metern jederzeit einzuhalten.

Robert Hochreiter (CSU) erkundigte sich nach dem Betrieb auf dem Kleinfeld mit Shorttrack und Eishockey sowie der Anzahl der Sportler, die kommen werden. Kreutz erklärte, dass vom Bayerischen und Deutschen Eislaufverband keine Anfragen kamen und auch keine Änderungen vorgesehen sind.

Die Trainingsmaßnahmen werden grundsätzlich erst im August beginnen. Die Anfrage der Tschechischen Trainingsgruppen bezog sich auf mindestens 30 Sportler und dafür gibt es aktuell keine Genehmigung. Insgesamt rechnet Kreutz nicht mit sehr viel weniger Sportlern.

Der Gemeinderat gab einstimmig grünes Licht für eine vierwöchige Öffnung der Eishalle in Inzell in der Zeit vom 4. Juli bis zum 2. August. wet

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