Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Ausstellung in der Galerie Marah Art mit Matinee

Münchener Künstler zeigen in Bernau „Un_Erhört“

Bilder von Reinhard und Gisela Ebeling, im Vordergrund die Installation „Händeringend“ von Christa Lux.
+
Bilder von Reinhard und Gisela Ebeling, im Vordergrund die Installation „Händeringend“ von Christa Lux.

Un_Erhört“ ist der Titel der Frühjahrsausstellung, die derzeit in der Galerie Marah Art in Bernau zu sehen ist. Sabine Bijewitz, Christa Lux, Gisela und Reinhard Ebeling sowie Elisabeth Seidel zeigen Werke. Zusammen vertreten sie den FreiraumARTKultur.

Bernau – „FreiraumARTKultur ist eine unabhängige Kultureinrichtung, die sich seit 40 Jahren einen Namen im Münchner Kulturbetrieb gemacht hat, informiert Galeristin Marah Strohmeyer-Haider.

Zentrales Werk sei die Installation von Elisabeth Seidel, die eine Weiterentwicklung Ihres KassandraProjektes darstellt, dessen frühe Arbeiten bereits 2020 in der Galerie gezeigt wurden. Die Künstlerin bannt Aussagen verschiedenster Personen auf Ihre Schriftrollen.

Umrahmt wird die Installation von auf alte Landkarten gemalten Gletscherlandschaften und mit Transfertechnik verarbeiteten Fotos aus dem Alltag der Wespen – zwei wichtige Naturereignisse.

+++ Das könnte Sie auch interessieren: OVB-Themenseite Kultur in der Region +++

Im Thema bleibt Sabine Bijewitz mit den Gemälden zu „Urschlamm“. In den kleinen Arbeiten sind winzige Bakterien und Lebewesen dargestellt. Durch Ihre Arbeit, auch als wissenschaftliche Zeichnerin, verbindet Bijewitz ihr Wissen mit Ihrer Kunst und macht diese Kleinstwesen für das Auge sichtbar. Ihre Kunst ist geprägt durch die Verwendung von Asche die sie mit Pigmenten vermischt.

Noch vor ihrem Tod zahlreiche Arbeiten zusammengetragen

Christa Lux stellt eine Reihe ihrer originellen Figuren aus. Vor ihrem Tod im März 2022 hat sie ihre Teilnahme zu der Ausstellung UN_ERHÖRT zugesagt und so konnten noch zahlreiche Arbeiten zusammengetragen werden, wie die herausragende Figur „Händeringend“, die in der Ausstellung „un-ordnung“ von 2021 in der Halle 50 in München als Teil der Installation „Saustall“ zu sehen war.

Reinhard Ebeling zeigt in seinen Landschaften und Naturschauspielen, was die Menschheit zu verlieren hat und was es dringend zu erhalten gilt. Er macht in seinen Bildern mit zart pastos anmutendem Farbenspiel bis hin zu kräftigen Farbfiguren aufmerksam.

Ebenso Gisela Ebeling, die Lichter am Horizont aufzeigt, auch symbolisch. Sie zeigt Wesen, die sich in diese Welt vertiefen. Gisela Ebeling lässt den Betrachter Teil des Bildes werden und gibt der subjektiven Sichtweise Raum.

Die Ausstellung endet am Freitag, 29. Juli. Am Sonntag, 17. Juli, findet ab 11 Uhr eine Matinee statt.

RE

Mehr zum Thema

Kommentare