GETRÄNKEAUSSCHANK ALS „FLIEGENDES BAUWERK“

Mobiler Ausschank der „Taverna Hofanger“ in Gstadt – Gemeinderat genehmigt flexible Lösung

Die Grafik zeigt mittels rotmarkierter Linie den Bereich des gepachteten Gastronomiebetriebs. Rechts unten (also östlich) kann man das geplante „fliegende Bauwerk“ (in Braun) erkennen. Wastl
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Die Grafik zeigt mittels rotmarkierter Linie den Bereich des gepachteten Gastronomiebetriebs. Rechts unten (also östlich) kann man das geplante „fliegende Bauwerk“ (in Braun) erkennen.

Anhand eines Entwurfs erläuterte Bauamtsleiter Hans-Joachim Kaiser in der jüngsten Sitzung dem Gemeinderat das Anliegen des Gastronomie-Pächters der „Taverna Hofanger“ in Gstadt. Die neue Ausschankmöglichkeit soll die Gastsituation entzerren.

Gstadt – Eigentümer des Hofanger-Areals ist die Bayerische Schlösser- und Seenverwaltung. Die Gemeinde besitzt das Gastronomiegebäude. Der nördliche Teil der Terrasse ist bereits als Kiesfläche angelegt und soll mit einem Holzbelag zu einem „fliegenden Bauwerk“ umgestaltet werden, erklärte Kaiser. Für die Hauptsaison sei zusätzlich ein „mobiler Ausschank“ zur Entzerrung der Gastsituation angedacht.

Belag ermöglicht flexible Nutzung

Da der Terrassenbelag nicht mit dem Boden verbunden wird, ist ein Anfahren des Technikbereiches durch Versetzen des neuen Belages jederzeit möglich. Die notwendige Betriebssicherheit, also Stufen und dergleichen, liege in der Zuständigkeit des Pächters.

Barrierefreier Zugang gegeben

Bestehende Wegeflächen werden Kaiser zufolge nicht beeinträchtigt, der Zugang zur Terrasse erfolgt mittels Rampen barrierefrei. Die Kosten für die Baumaßnahme trägt der Pächter, so Bürgermeister Bernhard Hainz (Freie Wähler).

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Nach einer Beratung beschloss der Gemeinderat die vorgelegte Planung zur Änderung des Terrassenbelages und Aufstellung eines mobilen Ausschanks einhellig. Die Zusage zur Umgestaltung gilt vorbehaltlich der Absprache mit der Bayerischen Schlösser- und Seenverwaltung als Grundstückseigentümer, so Hainz.

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