Mittelalterspektakel in Bernau: Mit Drachenfeuer gegen das durchwachsene Wetter und böse Raubritter

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Spiel, Spaß und Spannung waren zentrale Bestandteile des zweitägigen Mittelalterspektakels in Bern au-Felden am Chiemseeufer.

„Hier wird das Mittelalter authentisch gelebt“, sagte der Bernauer Bürgermeister Philipp Bernhofer bei seinem Rundgang über das Mittelalterspektakel, das am Wochenende im Chiemseepark Felden stattgefunden hat. Dass Bernau ein guter Standort für einen so aufwendigen Markt mit über 50 Ständen aus Gastronomie, Handel und Handwerk früherer Zeiten ist, das zeigte sich daran, dass trotz durchwachsenem Wetter viele Besucher da waren. Rund 150 Aktive an den Ausstellerständen, 20 Artisten und Künstler und eine eigene Zeltstadt vermittelten einen Einblick in mittelalterliches Geschehen. Ob Taverne mit Met, Brotsuppe oder Knoblauch oder ob der Schmid Micha mit seinem 200 Jahre alten Blasbalg – überall gab es Zeugnisse vom Leben im Mittelalter. Als besonderer Besuchermagnet erwies sich Drache Fangdorn – „Das letzte noch lebende feuerspuckende Tier der Welt“, wie die Macher des Mittelalterspektakels mit einem Augenzwinkern sagen. Der Drache war rechtzeitig aus dem Winterschlaf erwacht, um den Schatz im Chiemsee gegen gierige Raubritter mit Feuer aus seinem Schlund zu verteidigen. Bei Kindern zeigte sich das zwölf Meter lange Ungetüm dann aber von seiner zarten Seite. Sie durften ihn streicheln, kuscheln und sich mit ihm fotografieren lassen, nachdem „Fangdorn“ die Räuber in die Flucht geschlagen hatten. hö /Foto Berger

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