Mitgliederzahl mehr als verdoppelt

Das neue Führungsduo beim LTG-Förderverein: Laurent Westermeyr (links) mit seinem Stellvertreter Rolf Weigand. Berger
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Das neue Führungsduo beim LTG-Förderverein: Laurent Westermeyr (links) mit seinem Stellvertreter Rolf Weigand. Berger

Prien – Gerold Schwarzer konnte auf der Jahresversammlung des Förder- und Freundeskreises des Ludwig-Thoma-Gymnasiums Prien zahlreiche Mitglieder begrüßen.

Für ihn, ebenso wie für seine Stellvertreterin Christiane Schader, war es die letzte Versammlung im Vorstandsamt. Auf Schwarzer, in dessen zehnjähriger Amtszeit der Verein auf 92 Mitglieder wuchs, folgt Laurent Westermeyr. Neuer Stellvertreter ist Rolf Weigand. Beide wurden einstimmig gewählt.

Verein wird heuer 70 Jahre alt

Die bisherige Kassenführerin Marion Hengstebeck und Schriftführerin Claudia Hanl kandidierten erneut. Als Beisitzer wurden erneut Christa Nießler, Gunda Kaindl und Gerold Schwarzer (neu im Amt) bestimmt, Kassenprüfer bleiben Andreas Grutsch und Hanns-Christian Türck. Laurent Westermeyr als neuer Vorsitzender bedankte sich für das Vertrauen, ehe er die Aktivitäten für das laufende Jahr erneut aufgriff und um Mithilfe für die anstehenden Aufgaben bat.

Der LTG-Förderverein wird heuer 70 Jahre alt. Die Gelegenheit nutzte Schwarzer, einen Blick auf die Anfänge zu werfen. Er erzählte von der Eröffnung der damals sechsklassigen Privaten Realschule Prien im Gasthaus Hoffmann zum St. Salvator bei Prien am 14. November 1949. 18 Mädchen und 31 Jungen wurden damals von sechs Lehrkräften unterrichtet, Schulgründer war der Ingenieur Josef Donaubauer, Schulleiter war Dr. Gustav Schwab. Nur zwei Jahre später zog die dann schon auf 169 Kinder angewachsene Schule ins ehemalige Hotel Kampenwand, fortan Ludwig-Thoma-Realschule genannt, um. Erst am 1. September 1965 wurde der Schule die Bezeichnung „Ludwig-Thoma-Gymnasium, Mathematisch-naturwissenschaftliches und neusprachliches Gymnasium plus“ verliehen. Kontinuierlich steigende Schülerzahlen machten ständige Erweiterungen des LTG nötig. Für den Bau des Trakts I mussten die Eltern mittels persönlicher Bürgschaft 200 000 Mark als Darlehen aufnehmen, erinnerte Schwarzer.

Der Förderverein habe sich 70 Jahre für die Schule engagiert. Sei es mit Geld für die einzelnen Fachschaften oder mit eigens organisierten Veranstaltungen. Im vergangenen Jahr habe es eine Lesung sowie einen Workshop mit der ehemaligen Schülerin und Romanautorin Melanie Brandl gegeben, die das Buch „Mittendrin – ein neuer Anfang“ veröffentlichte. Im November feierte man anlässlich der Gründung der „Elternvereinigung Realschule Prien“ ein Konzert mit der Priener Band „blues4use“.

Sommerkonzert mit Stehempfang

Zum Sommerkonzert sollen alle Fördervereinsmitglieder eingeladen werden, mit denen dann vorher bei einem Stehempfang der 70. Geburtstag des Vereins gefeiert werden soll. Eine Fahrt an den Tegernsee und ein Konzert stehen im Herbst an, so Schwarzer weiter, der eine positive Bilanz seiner zehnjährigen Amtszeit zog: Während dieser Jahre habe sich die Mitgliederzahl des Vereins auf mehr als 92 mehr als verdoppelt. Er hoffe, dass dieser Trend anhalte.

Nach dem Bericht von Kassiererin Marion Hengstebeck wurde über die Verwendung der Fördergelder für einzelne Projekte abgestimmt. Diese waren zuvor dem Vorstand des Fördervereins mitgeteilt worden. So werden unter anderem für den Fachbereich Chemie Laborkittel angeschafft und für Geschichte ein Handbuch für die zehnten Klassen, da in der Bibliothek nur eine veraltete Ausgabe vorliegt. Die offene Ganztagsschule soll einen Tischkicker bekommen und die Fachschaft Deutsch verschiedene Filme und Hörmaterialien. elk

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