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Mit Liebe gemacht: Welche Einzelstücke es heuer beim Priener Handarbeitsmarkt zu kaufen gab

Auch selbstgemachte Marmeladen und Gelees gab es beim Priener Handarbeitsmarkt zu kaufen.
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Auch selbstgemachte Marmeladen und Gelees gab es beim Priener Handarbeitsmarkt zu kaufen.
  • Anton Hötzelsperger
    VonAnton Hötzelsperger
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Was in den vergangenen Monaten innerhalb der Mitglieder der Katholischen Frauengemeinschaft von Priens alles gebastelt, gestrickt, genäht und anderweitig vorbereitet wurde, zeigte sich heuer beim Handarbeitsmarkt.

Prien – Im voll besetzten Pfarrsaal präsentierten sich entlang der Raumseiten rund 20 Frauen mit Klosterarbeiten, Lavendel-Duftsäckchen, Weihnachtskugeln sowie vielem Weiteren, was katholische Frauen gebastelt, gekocht oder gebacken hatten.

Für Brigitte Strohmayer, Vorsitzende der Frauengemeinschaft, war es guter Grund, stolz zu sein. Erfreut sagte sie: „Jung und Alt waren gemeinsam am Werk, so waren über 20 Leute dabei, als beim Uhl-Bauern in Trautersdorf die vom Bauern gestifteten Daxen zu Türkränzen verarbeitet wurden. Das Ergebnis der gemeinsamen und geselligen Stunden waren schöne Einzelstücke, die nunmehr rasch ihre Abnehmer fanden.“

Vorbereitungen seit September

Seit Anfang September liefen die Vorbereitungen. Dazu gehörten auch mit Marmelade oder Gelee gefüllte Gläser, Kräuterprodukte und natürlich weihnachtliches Gebäck. So wurden für diesen Handarbeitsmarkt insgesamt 40 Kilogramm Platzerl und 30 Kuchen gebracht. Wie die Vorsitzende weiter informierte, kommt der gesamte Erlös traditionell sozialen Zwecken zugute. Für dieses Jahr sind unter anderem der Sozialdienst katholischer Frauen, das Haus „Leben mit Handicap“ und die Chiemseer Tafel in Prien für die Spende der Einnahmen vorgesehen.

Schon lange bei der Frauengemeinschaft engagiert ist Elisabeth Obermüller vom Hansl-Hof in Prien-Leiten. Auch heuer stellte die rüstige Austragsbäuerin wieder zwei kleine von ihr genähte Dirndl zur Verfügung. Bei der Übergabe an die Vorsitzende sagte die 85-Jährige: „Zehn Jahre bin ich von Prien mit dem Radl nach Grassau gefahren, als ich den Beruf der Trachtenschneiderin erlernte, diese Tätigkeit macht mir immer noch viel Spaß, deswegen bin ich wieder dabei!“

Schöne Stunden im persönlichen Gespräch

Das galt auch für auch Barbara Huber aus den Reihen der jüngeren Frauen. Auch diese haben sich vorgenommen, gemeinsam Gutes und Nützliches zu tun. Beim Gespräch mit Pfarrer Gottfried Grengel, der sich an den einzelnen Präsentationstischen umschaute, sagte dieser: „Ich bin vollauf begeistert, was die Frauen alles her- und zusammengestellt haben. Noch dazu, weil es Leuten zugutekommt, denen es nicht so gut geht.“

Auch Priens Ehrenbürger Michael Anner senior, der sich im von Frauen dominierten Publikum befand, zeigte sich angetan von der Vielfalt des Angebotes und von der Liebe, mit denen die Frauen ihre Sachen und Lebensmittel hergerichtet hatten. Der Markt war beste Gelegenheit, bei Kaffee und Kuchen und im persönlichen Gespräch ein paar schöne Stunden zu verbringen.

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