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„Mit Augenmaß nach vorne schreiten“

Unterwössen. – Der Jahresbericht stand traditionsgemäß im Mittelpunkt der letzten Gemeinderatssitzung des Jahres vor der Weihnachtspause in Unterwössen.

Dabei zeichnete Bürgermeister Ludwig Entfellner das Bild einer finanziell gesunden Gemeinde mit vielen Investitionen in Vergangenheit und Zukunft unter dem Motto „Mit Augenmaß nach vorne schreiten“.

An den Anfang seines Berichtes stellte der Rathauschef die breit gefächerte interkommunale Zusammenarbeit auf verschiedenen Ebenen, um Synergieeffekte zu erzeugen.

In Sachen „Ortsentwicklung“ habe man sich eine sozial ausgewogene, stabile und nachhaltige Bewohnerstruktur auf die Fahnen geschrieben. „Nur so kann auch in Zeiten des demografischen Wandels eine vitale Gemeinde erhalten bleiben“, sagte Entfellner.

Als Beispiele nannte er unter anderem das Projekt „Gemeinsames Wohnen am Rathausplatz“ mit 18 bis 20 Wohnungen für Gering- und Mittelverdiener vom genossenschaftlichen Bauträger „Maro“ und 16 bis 18 Appartements für Leichtbehinderte mit ambulanter Betreuung durch die Lebenshilfe.

Mit neuen Richtlinien zur Vergabe von Baugrundstücken im Einheimischenmodell sowie einem vorhabenbezogenen Bebauungsplan für ein Pflege- und Seniorenheim seien zudem weitere entsprechende Weichen gestellt worden.

Zum Thema Flüchtlinge berichtete der Gemeindechef von derzeit 53 Kontingentflüchtlingen, darunter 25 Kinder.

Einen breiten Raum nahm seine Schilderung über den Baufortschritt zum Umbau des alten Bades in ein „dauerhaft gesichertes und qualitativ hochwertiges Ankergebäude“ für das gesellschaftliche, kulturelle und soziale Leben“ ein. In Betrieb seien schon das neue Mütterzentrum sowie die Lüftung und Heizung. Bereits fertiggestellt sind die Außenanlagen im rückwärtigen Bereich und die Fenster. Sehr weit fortgeschritten sind die Elektronik, die Fassade, die Trockenbau- sowie die Maurer- und Putzarbeiten. Der Bürgermeister: „Der restliche Bau ist winterfest, sodass wir im Frühjahr mit dem Innenausbau beginnen können. Der geplanten Fertigstellung im Sommer 2019 steht somit nichts entgegen“.

Abgesehen davon seien weitere Investitionen, unter anderem mit der Erneuerung von Fassade, Dachfenster und Balkon des Feuerwehrhauses und dem Pausenhof, die Küche und die Bücherei in der Schule getätigt worden. Geplant seien Verbesserungen im Straßenbau, Feuerwehrwesen, Hochwasserschutz und Breitbandausbau.

Eine „tragende Säule des funktionierenden Dorflebens“ sei das Ehrenamt. Er dankte vor allem Adelheid Meirer, die für ihr Engagement um das Mütterzentrum kürzlich mit der Bezirksmedaille ausgezeichnet worden war.

Mit großer Freude präsentierte Entfellner die finanzielle Situation der Gemeinde mit turnusmäßigen (130 000 Euro) und außerplanmäßigen (115 000 Euro) Tilgungen. Zudem konnten in diesem Jahr knapp drei Millionen Euro an Baumaßnahmen für das alte Bad aus dem laufenden Haushalt ohne Fremdmittel finanziert werden.

In seiner Vorschau auf 2019 nannte der Bürgermeister neben dem Hallenbad-Umbau die optische Aufwertung der Ortsdurchfahrt Brem mit einer durchgehenden Radwegverbindung, die Erneuerung des Kirchenweges in Ober- und der Webergasse in Unterwössen, ein Konzept für die Sanierung des Schulhauses mit offener Ganztagsschule und die Einleitung der Rathaus-Umstrukturierung.

Der Dank des Bürgermeisters galt seinen Kollegen in der Verwaltung und allen anderen Mitarbeitern für ihr zielstrebiges und engagiertes Handeln in einem sehr guten Betriebsklima. vd

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