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Trainer unterstützen und Förderungen anbieten

Mit 6000 Euro Grassauer Sportvereine gesponsert

Stellvertretend für alle Geehrten nahm Elke Münch (rechts, 15 Jahre) die Ehrung für langjährige Mitgliedschaft im Förderverein Jugendsport entgegen. Elisabeth Noichl, Vorsitzende dankte für die Unterstützung
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Stellvertretend für alle Geehrten nahm Elke Münch (rechts, 15 Jahre) die Ehrung für langjährige Mitgliedschaft im Förderverein Jugendsport entgegen. Elisabeth Noichl, Vorsitzende dankte für die Unterstützung
  • VonTamara Eder
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Der Verein zur Förderung des Jugendsports in Grassau zog beim Jahrestreffen Bilanz. Im Jahr 2021 wurden aufgrund der Corona-Pandemie keine Mitgliedsbeträge eingezogen.

Grassau – „Zuhause zu bleiben, herumsitzen, Fernsehen, Chillen, Homeschooling – das darf für Kinder und Jugendliche nicht zur Normalität werden“, betonte die Vorsitzende des Vereins zur Förderung des Jugendsports in Grassau, Elisabeth Noichl in der Jahresversammlung im Sportlerheim. Der Verein hat sich die finanzielle Unterstützung der Jugend bei sportlicher Betätigung auf seine Fahnen geheftet. Im vergangenen Jahr wurden so knapp 6000 Euro an die Vereine gespendet.

Auch im Sportbereich habe es „eine Zeitenwende“ gegeben, sagte Elisabeth Noichl. Training, sportliche Veranstaltungen, gemeinsame Treffen und Feiern seien nicht mehr selbstverständlich und manches Mal mit unüberwindbaren Auflagen, Unsicherheiten und Verboten verbunden.

Es gab 2020 und 2021 viel Durcheinander

Durch diese Veränderungen sei im Verein vieles intensiver wahrgenommen worden, Zusammenkünfte wurden mehr geschätzt.

Allerdings habe es in den Jahren 2020 und 2021 „viel Durcheinander gegeben“, wobei oft unklar war, ob eine Halle geöffnet werden darf, ob Training möglich ist und unter welchen Auflagen. „Diese Veränderungen machen die Kinder- und Jugendarbeit auf keinen Fall leichter. Und die Aufgaben für die Trainer verändern sich“, sagte sie.

Auch entstünden neue Hürden und es sei schwer, die Kinder und Jugendlichen überhaupt wieder „weg vom Bildschirm, Handy und aus dem Haus zu bekommen“. Zudem müsse der entstandenen Frustration, der Angst, wie es weitergeht und dem Alleinsein, entgegengewirkt werden, so Noichl. Ziel müsse es sein, Kinder und Jugendliche fürs Rausgehen und Mitmachen zu begeistern sowie Gemeinsamkeiten zu schaffen. „Wir müssen deshalb verstärkt versuchen, die Trainer, wo es möglich ist, zu unterstützen und Förderungen anzubieten“, betonte sie.

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Ein weiteres Ziel müsse folglich sein, Nachwuchstrainer zu motivieren, anzusprechen und auch die Jugendlichen schon früh für dieses Ehrenamt zu begeistern.

Die Vorsitzende rief alle Vereine des Ortes, die im sportlichen Bereich Jugendarbeit machen, auf, Wünsche, Anträge und Anregungen an den Förderverein zu richten.

Kassenführer Simon Weiß informierte, dass 2021 aufgrund der Krise keine Mitgliedsbeträge einbezogen worden seien. Privat gespendet wurden 630 Euro. Gefördert wurden aus dem Kassenbestand Jugendfußballtore mit rund 2700 Euro für die Jugend des Allgemeinen Sportvereins (ASV). An die Mietenkamer Jugend-Schützen wurden 2700 Euro für die Anschaffung eines Jugendluftgewehrs sowie Jugendbekleidung übergeben. Zudem unterstützte der Förderverein die Wunschbaumaktion der Grassauer Familienstelle.

„Insgesamt wurden knapp 6000 Euro ausgegeben“, erklärte der Kassenführer und informierte, dass der Verein 96 Mitglieder umfasse.

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Anschließend ehrte Noichl langjährige Mitglieder. Seit 20 Jahren unterstützen Claus Bleischwitz, Alexander Welte, Schweiger Holz und das Sporthaus Achental den Förderverein. Seit 15 Jahren sind auch Elke Münch und Willy Sedlmayer Förderer des Jugendsports.

Der Verein übernehme eine wichtige Aufgabe, betonte Bürgermeister Stefan Kattari. Zur aktuellen Lage der neuen Sporthalle sagte er, dass die Nutzbarkeit im Winter weiterhin eingeschränkt sein werde. Die Gemeinde habe alle Anstrengungen unternommen, den Mangel, die Risse in den Balken, beseitigen zu können. Die Hoffnung, die Leimbinder während der Sommerferien reparieren zu können, habe sich zerschlagen. Schließlich müsse vorab der von Gericht bestellte, unabhängige Experte den Schaden begutachten.

Gutachten liegt im September vor

Das Gutachten werde voraussichtlich im September vorliegen. Eine Reparatur noch vor dem Winter sei nicht möglich, so der Bürgermeister. Somit werde es auch dieses Jahr heißen, dass ab einer Schneelast von fünf Zentimetern Stärke die Turnhalle nicht genützt werden darf.

Die Ausgestaltung des Sportparks Grassau werde die Marktgemeinde laut Kattari in den nächsten Jahren beschäftigen. Im Gespräch sei ein neues, modernes Gebäude. Bürgermeister Kattari betonte, dass dies jedoch nicht in den nächsten fünf und mehr Jahren aufgrund der hohen Investition der Gemeinde möglich sein werde, die Grundlagen jedoch geschaffen werden sollen.r

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