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Schüler in Bernau unterwegs

Minigolf, Hitze und versteckte Zahlen: So lief die Bernauer Vorschulrallye ab

Sicher über den Zebrasteifen: Hauptkommissar Wolfgang Schlemer erklärt den Buben und Mädchen, auf welche Gefahren sie zu achten haben.
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Sicher über den Zebrasteifen: Hauptkommissar Wolfgang Schlemer erklärt den Buben und Mädchen, auf welche Gefahren sie zu achten haben.
  • Jens Kirschner
    VonJens Kirschner
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Sie ist schon gute Tradition in Bernau: die Vorschul-Rallye der dortigen Kindergärten. 53 Kinder aus den insgesamt fünf Einrichtungen waren wieder im Ort unterwegs, um an zehn Stationen unterschiedliche Aufgaben zu lösen. Eine davon fanden die Kinder ganz besonders spannend.

Bernau – Als Freund und Helfer lernten die Kinder die örtlichen Polizeibeamten in Bernau kennen. Namentlich Hauptkommissar Wolfgang Schlemer, der den Buben und Mädchen an der Chiemseestraße zeigte, wie sie die Strecke richtig und sicher überqueren können.

An der Sankt-Laurentius-Kirche in Bernau zählten die Kinder die Zahl der Stufen bis zum Eingang.

„Leider nahmen einige Autofahrer die Regeln am Zebrastreifen nicht so genau, und die Polizei musste einzelne Autos mit vollem Einsatz zum Stehenbleiben bewegen“, berichtet Martina Lackerschmid-Schenk vom Bernauer Kinderhaus Eichet. „Das war für die Kinder ein super Lerneffekt“, sagt sie, wenngleich es traurig sei, dass erst die Beamten einschreiten müssten, um die Fahrer zum Anhalten am Zebrastreifen zu bewegen.

Abholdienst für den Rückweg

Heiß war es an diesem Tag zweifelsohne. Entsprechend hatten die Betreuerinnen vorgesorgt: Sonnencreme, Käppis, aber vor allem ausreichend zu trinken gab es für die Kinder, um in der Hitze zu bestehen. Auch wenn die Rallye schon um 11 Uhr endete und die Buben und Mädchen damit nicht der ganz prallen Mittagssonne ausgesetzt waren.

Bernaus Rathauschefin Irene Biebl-Daiber verteilt Eisgutscheine an die Rallye-Teilnehmer.

Zudem hatten die Veranstalter über die Eltern einen Abholdienst für den Rückweg der Kinder nach der Rallye organisiert.

Für Abkühlung und große Freude sorgten dennoch die Eisgutscheine, die Bernaus Bürgermeister Irene Biebl-Daiber ausgab. Die entsprechende Kugel gab es gleich nebenan bei Annette Steinberger im Café Chaos.

Suche nach verborgenen Zahlen

Aber dazwischen galt es noch, die übrigen Aufgaben der insgesamt zehn Stationen zu bewältigen. Am Minigolfplatz konnten sich die Kinder darin versuchen, den Ball mit möglichst wenigen Schlägen ins Loch zu bugsieren. In der Bücherei galt es für die Rallye-Teilnehmer ein Bild vom Pumuckl zu suchen. Auch die Zahl der Stufen an der Bernauer Pfarrkirche kennen die Kinder inzwischen, denn ihre Aufgabe bestand darin, sie zu zählen. 39 sind es an der Zahl.

Auch den Schutzpatron des katholischen Gotteshauses konnten die Kinder ermitteln, den Heiligen Sankt Laurentius. Gemeinsam mit den Schülern der zweiten Klasse machten sich die angehenden ABC-Schützen in den Klassenräumen der Grundschule auf die Suche nach verborgenen Zahlen, bei der Mittagsbetreuung machten sich die Kinder auf die Suche nach dem Logo „Mitti Kidz“, welches sie abpausten.

Urkunde für jeden Teilnehmer

Im Ziel empfing Kindergartenreferentin Ulrike Adler die kleinen Rallye-Teilnehmer. Sie überreichte jedem Kind eine Urkunde, auf der „uneingeschränkte Schulreife“ bestätigt wird. Stolz präsentierten die Kinder ihre Auszeichnungen beim abschließenden Gruppenfoto.

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Rund einen Monat im Voraus hätten die Betreuerinnen der Bernauer Kindergärten mit den Vorbereitungen zur diesjährigen Rallye beginnen, berichtet Martina Lackerschmid-Schenk. „Jede Einrichtung hat ihre Aufgabe, die wir schon im Vorfeld abgesprochen haben“, sagt sie. Denn aus der Idee, die einzelnen Kindergärten untereinander besser zu vernetzen, sei die Vorschulrallye einst – im Jahr 2004 – entstanden.

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