2,2 Millionen Kilowattstunden Strom im Jahr 2019 erzeugt

Vorsitzender Jakob Riedelsperger (rechts vorne stehend) berichtete der Genossenschaft des Elektrizitätswerkes Schleching eG Positives.
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Vorsitzender Jakob Riedelsperger (rechts vorne stehend) berichtete der Genossenschaft des Elektrizitätswerkes Schleching eG Positives.

Schleching – Bei der Generalversammlung der Genossenschaft des Elektrizitätswerkes Schleching eG konnte Vorsitzender Jakob Riedels perger Positives berichten.

Um die Abstandsregeln einzuhalten, trafen sich die Mitglieder im Freien auf dem Platz vor dem Alpbachwerk.

Steigerung der Stromerzeugung 2019

2019 erzeugte das Elektrizitätswerk fast 2,2 Millionen Kilowattstunden. Im Vorjahr waren es rund 1,6 Millionen. Das ist eine sehr gute Steigerung, bedingt durch den schneereichen Winter. Auch die neuen Turbinen im Alpbachwerk leisteten ihren Beitrag dazu. In den Spitzenmonaten wurden an 100 Tagen pro Tag 10 000 Kilowattstunden erzeugt.

Riedelsperger wies darauf hin, dass es für dieses Jahr nicht so positiv aussehen wird – durch den geringen Schneefall. Er erinnerte an die letztjährige Feier zum 100-jährigen Bestehen der Genossenschaft und freute sich, dies mit guten Zahlen verbinden zu können.

Riedelsperger erläuterte die Zahlen der Stromerzeugung. Dabei verglich er die beiden Werke. Eines befindet sich in Mühlau, das Alpbachwerk mit den neuen Turbinen steht in Schleching.

So war die Entwicklung über das Jahr 2019 in Mühlau konstant mit Werten zwischen 40 000 und 50 000 Kilowattstunden im Monat. Dagegen schwankten die Werte im Alpbachwerk stark, mit Spitzen besonders im April, Mai und Juni. Der höchste Wert wurde im Mai mit rund 279 000 Kilowattstunden erreicht, insgesamt erzeugte das Alpbachwerk rund 1,6 Millionen Kilowattstunden.

Auch Probleme und Reparaturen gab es im letzten Jahr. Zwei Fichten, die durch Schneebruch im Stauweiher lagen, mussten geborgen und nachgepflanzt werden.

Am Alpbach gab es Biberschäden durch Verbiss. Zudem lag zwischenzeitlich keine Funkerreichbarkeit vor. Diese Herausforderungen sind mittlerweile geklärt und beseitigt.

Gewinn von rund118 000 Euro

Der Vorsitzende erläuterte die Zahlen zur Bilanz. Es wurde ein Gewinn von rund 118 000 Euro erzielt. Der gesetzlichen Rücklage und der Betriebsrücklage wurden je 16 333 Euro zugeführt. Die Jubiläumsdividende betrug 80 400 Euro. Das freute die 144 Mitglieder mit 804 Festanteilen, die mit einer Ausschüttung von 100 Euro je Anteil einverstanden waren. Einstimmig wurde Robert Glück zum Aufsichtsrat wiedergewählt. wun

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