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"Mia griang a neie Turnhalle"

Schüler des Sonderpädagogischen Förderzentrums Traunstein stellten bei der Grundsteinlegung zum Turnhallenbau dar, wie sie den Hallenbau erleben. Foto  wittenzellner
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Schüler des Sonderpädagogischen Förderzentrums Traunstein stellten bei der Grundsteinlegung zum Turnhallenbau dar, wie sie den Hallenbau erleben. Foto wittenzellner

Der Bau der Turnhalle des Sonderpädagogischen Förderzentrums in Traunstein schreitet voran. Am Mittwochnachmittag wurde die Grundsteinlegung mit rund 50 geladenen Gästen gefeiert.

Traunstein - Landrat Hermann Steinmaßl wies darauf hin, dass es am Förderzentrum (SFZ) bereits zwei Grundsteinlegungen gegeben habe: 1984/1985 beim Bau der Schule und 1998 beim Erweiterungsbau. "Das SFZ ist eine aus der Schullandschaft nicht mehr wegzudenkende Bildungseinrichtung in der Region, ein wichtiger Stein im Mosaik der Schulen" so der Landrat, der klar machte, dass er von dem Schulkonzept überzeugt sei: "Ich glaube nicht, dass die Förderung funktioniert, wenn man die Kinder in Regelklassen schickt."

In der Vergangenheit hätten die rund 270 Schüler die Halle des Chiemgau-Gymnasiums nutzen können, was aufgrund des hohen Eigenbedarfs der Schule nicht mehr möglich sei. Seither würden die Schüler mit Bussen zu Turnhallen in Traunstein, Surberg, Bergen und Erlstätt gefahren. Die Kosten der Halle bezifferte der Landrat auf rund vier Millionen Euro, die Förderung betrage rund eine Million.

Der Bau habe nach Abbruch eines bestehenden Wohngebäudes und der Erdarbeiten am 12. April begonnen. Von den nicht mehr geförderten Maßnahmen stellte Steinmaßl insbesondere die Tribüne heraus, die nötig sei, um Eltern die Möglichkeit zu geben als Zuschauer bei den sportlichen Aktivitäten ihrer Kinder dabei zu sein. Die Fertigstellung ist für Juli 2011 vorgesehen.

Sonderschuldirektor Wolfgang Bösl war die Freude über den Turnhallenbau anzumerken, die er in eine Rede in Versform gebracht hatte und dankte allen Personen, die bisher an der Maßnahme beteiligt waren.

Kinder des Förderzentrums sangen bei der Feier auf der Baustelle ein witziges Lied und berichteten, wie sie die bisherige Bauphase erlebt hatten. "Mia gring a neie Turnhalle, o wia uns des gfreit." Dazu der Landrat sichtlich bewegt: "Ihr habt uns die beste Begründung geliefert, warum wir die Turnhalle brauchen." wz

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