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Gemeinderat geht in Klausur – Probeampel kommt

Mehr Sicherheit an der B305 in Unterwössen

Das Beet mit der Straßenbepflanzung soll geteilt werden so und einem Fußgängerübergang Platz gemacht werden.
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Das Beet mit der Straßenbepflanzung soll geteilt werden so und einem Fußgängerübergang Platz gemacht werden.
  • VonLudwig Flug
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Seit Jahrzehnten lebt Unterwössen mit den Diskussionen um die Verkehrssicherheit rund um die Hauptstraße, die Bundesstraße 305, durch das Ortszentrum Unterwössens. Die Neugestaltung des Ortszentrums hat zur Beruhigung beigetragen. Geblieben ist die Diskussion um die Sicherheit der Fußgänger bei der Überquerung der Hauptstraße.

Unterwössen – Die war Anlass zu einer Klausur mit Gemeinderat, Polizei und Straßenbauamt, in der es letztendlich um Querungsmöglichkeiten und eine Probeampel im Zentrum ging, erfuhren die OVB Heimatzeitungen vom Bürgermeister Ludwig Entfellner (CSU). Weil der Probebetrieb der Ampel am Zebrastreifen an der Rathausbrücke unmittelbar bevorsteht, sprach unsere Zeitung mit ihm. Er berichtet, dass die Teilnehmer der Klausur mehrere Standorte für die Ampelanlage diskutierten.

Ampel statt Zebrastreifen

Letztendlich sprachen, so Entfellner, die Gründe für den Ampelbetrieb an der Rathausbrücke. Der dortige Zebrastreifen verläuft auf einer Straßenerhöhung, einem Buckel, und ist deshalb für die Autofahrer schwer zu erkennen, beschreibt er. Dennoch macht die Querung dort Sinn. Sie ermöglicht den Anwohnern – insbesondere Schülerinnen und Schülern – aus dem Oberdorf die Überquerung im Zentrum. Die Geldinstitute und das Rathaus sind leicht zu erreichen. Das Fußgängeraufkommen ist mit dem Markt auf dem Rathausplatz und jetzt mit den neuen Projekten der Lebenshilfe und des genossenschaftlichen Wohnens hinter dem Rathaus gewachsen.

Die Auffassung, dass ein dortiger Zebrastreifen die Verkehrssicherheit hinreichend gewährleistet, teilen Fachleute schon seit Jahren nicht mehr. In der Praxis verständigen sich an Zebrastreifen Fußgänger und Autofahrer durch Blickkontakt, bevor die Fußgänger die Fahrbahn betreten.

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Gerade bei Senioren und Kindern funktioniert das nicht, sodass sich der Zebrastreifen inzwischen als gefährliches Modell erweist. Die Straßenverkehrsbehörde des Landkreises richtet keine Zebrastreifen mehr ein.

Es verbleiben Meinungen in der Bevölkerung, die hingegen eine Ampelanlage im Bereich des Edeka Marktes an der Einmündung der Alten Schulstraße befürworten. Für diesen neuralgischen Punkt hat die Planungsgruppe Straßer eine andere Lösung erarbeitet, so der Bürgermeister, wie aus der anliegenden Abbildung ersichtlich. Das Beet mit der Straßenbepflanzung zwischen der östlichen Bushaltestelle am Edeka-Gebäude und der Zufahrt zum Edeka Parkplatz soll geteilt werden, um den Fußgängern dort einen Zugang zur Fahrbahn zu schaffen. Auf der gegenüberliegenden Bürgersteigseite nahe dem Physiotherapiezentrum Stöckl soll ein ähnlicher Fußgängerzugang zur Fahrbahn entstehen, der die Querung ermöglicht, berichtet der Bürgermeister.

Fahrbahnmitte als Ruhepunkt

Diese Stelle empfehle sich, weil die Fahrbahn dort einerseits enger ist als an der Bushaltestelle, dort andererseits weniger Gefährdungspotenzial besteht, als im unmittelbaren Einmündungsbereich von Edeka-Parkplatz und Alter Schulstraße. Die Fahrbahnmitte bietet zudem einen Ruhepunkt. Auf der Mitte fahrende Fahrzeuge biegen über die Abbiegespur zuvor zum EDEKA-Parkplatz ab. Zur Zeit möchten die Beteiligten mit der Probeampel Erfahrungen sammeln. Was letztlich kommt, bleibt offen, so der Bürgermeister. Denkbar ist, das in Zukunft auch weitere Standorte mit der Probeampel getestet werden.

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