AUS DEM GEMEINDERAT

Mehr Platz für die Kinderbetreuung in Gstadt - Baubeginn verzögert sich

Das Haus St. Johannes wird für 2,5 Millionen Euro großzügig erweitert.
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Das Haus St. Johannes wird für 2,5 Millionen Euro großzügig erweitert.
  • vonKarl Wastl
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In der jüngsten Gemeinderatssitzung informierte Bürgermeister Bernhard Hainz (Freie Wähler) den Gemeinderat darüber, dass der Baubeginn für die Erweiterung des Kinderhauses St. Johannes auf Anfang 2022 verschoben wurde.

Gstadt – Der Rat stimmte der weiteren Vorgehensweise einhellig zu. Aufgrund der erst Anfang März 2021 eingegangenen Zustimmung der Regierung von Oberbayern für einen vorzeitigen Beginn dieser Maßnahme sowie die aktuell hohen Auslastungen der Baufirmen hatten nach Rücksprache mit dem beauftragten Rosenheimer Planungsbüro zur Terminverschiebung geführt.

Erweiterung auf 700 Quadratmeter

Die Gemeinschaftsversammlung sei bereits vorab darüber informiert worden, der Betriebsträger sei ebenfalls unterrichtet, so Hainz. Nach einem großzügigem Erweiterungsbau, werden auf 700 Quadratmeter acht neue Gruppen für Kindergarten, Kindertagesstätte (Kita) und Hort ihren Platz finden. Im bestehenden Westflügel soll unter anderem ein Fahrstuhl verbaut werden, zirka 2,5 Millionen Euro soll das Projekt kosten. Der dafür notwendige Platz wurde bereits mittels Grunddienstbarkeit auf dem benachbarten Grundstück gesichert.

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Auslöser für die Erweiterung war eine Bedarfsplanung für den vorhersehbaren Bedarf an zusätzlichen Betreuungsplätzen für die nächsten Jahre. In Abhängigkeit von der Corona-Lage ist im Herbst 2021 beabsichtigt, die Erweiterung des Kinderhauses St. Johannes im Rahmen eines Elternabends voll umfassend vorzustellen, so das Gemeindeoberhaupt.

Die ersten Gewerke werden demnächst ausgeschrieben

Um die Zeit bis dahin nicht ungenutzt verstreichen zu lassen, sollen die Planungen durch das Rosenheimer Büro Wagner weitergeführt und demnächst die ersten Gewerke ausgeschrieben werden. Das Plenum hatte in dieser Sitzung zudem über die Errichtung einer temporären Containeranlage an der Breitbrunner- Ecke Waldstraße für die Bauzeit der Kinderhauserweiterung zu befinden. Darin sollen die Kinder aus Kita, Kindergarten und Hort während der Bauphase untergebracht werden.

Befreiung für das Container-Flachdach

Eine Satzung aus dem Jahre 2015 besagt, dass „bei Haupt- und nicht mehr untergeordneten Nebengebäuden nur Sattel-, Walm- und Zeltdächer zulässig sind“, erinnerte der Rathauschef. Wegen ihrer Flachdächer müsse für die Container eine zeitlich begrenzte Befreiung von der Ortsgestaltungssatzung für 2022 beschlossen werden.

Nach eingehender Vorstellung stimmte der Gemeinderat einer zeitlich begrenzten Befreiung für die Flachdächer der Containeranlage an der Breitbrunner- Ecke Waldstraße einstimmig zu.

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