GEMEINDERAT MARQUARTSTEIN

Mehr Fördergelder nach dem Zusammenschluss zu erwarten

Marquartstein – Einstimmig befürwortet hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung eine neue Zweckvereinbarung mit der Musikschule Grassau. Nach der Auflösung der Musikschule Cantica in Schleching und weil die Musikschule Unterwössen seit langem eng mit der in Grassau zusammenarbeitet, bot sich aus Sicht der Verwaltung der größere Zusammenschluss als unkomplizierteste und praktikabelste Lösung an.

Marquartstein ist seit Langem eine bewährte Zweigstelle der Musikschule Grassau ebenso wie Grassau selbst, Bernau und Reit im Winkl. Seit neuestem gehören auch die Orte Unterwössen und Schleching dazu (wir berichteten).

Geschäftsleiter Florian Stephan nannte die vielen Vorteile des Verbundes. Als dann größte Musikschule in Landkreis Traunstein gebe es vermutlich mehr Fördergelder, qualifiziertere Lehrkräfte und damit einen hohen Unterrichtsstandard. Mittelfristig ergäben sich auch Einsparungen bei der Verwaltung und eine interkommunale Förderung der Jugendarbeit. Bürgermeister Andreas Scheck informierte, wie viel die Gemeinde Marqartstein in den letzten Jahren für die Musikschule ausgegeben hat. In 2011 waren es knapp 35 000 Euro, rund 40 000 Euro in 2012 und 39 400 in 2013, 36 400 Euro in 2014 und rund 50 000 Euro in 2015. Die Kosten richten sich immer nach den Schülerzahlen und den geleisteten Stunden.

Prinzipiell würden die Kosten für Marquartstein wohl relativ gleich bleiben, sagte Scheck.

Toni Entfellner wollte wissen, ob auch über den künftigen Namen der Musikschule Grassau diskutiert worden sei, und man ihn zum Beispiel in Musikschule Achental ändere.

Der Bürgermeister sagte, dass das wohl niemand wolle. Die Musikschule Grassau sei ein weithin bekanntes Markenzeichen, das nicht aufgegeben werden soll. gi

Kommentare