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Neues Konzept

Facelifting für den Christkindlmarkt auf der Fraueninsel: Was sich alles ändert

Nicht nur der Christkindlmarkt auf der Fraueninsel, auch das Werbefoto der Prien Marketing erscheint in neuer Optik.
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Nicht nur der Christkindlmarkt auf der Fraueninsel, auch das Werbefoto der Prien Marketing erscheint in neuer Optik.
  • VonKarl Wastl
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Tausende von Besuchern bis aus Frankreich und Italien lieben den Christkindlmarkt auf der Fraueninsel. Er ist beliebt und ein „Selbstläufer“. Trotzdem glänzt er nächstes Mal noch mehr.

Chiemsee – Der beliebte Christkindlmarkt auf der Fraueninsel fiel die vergangenen beiden Jahre der Corona-Pandemie zum Opfer. Künftig findet er an beiden Wochenenden einen Tag länger, also schon ab Donnerstag, statt. Die Veranstalter nutzten die Corona-Zwangspause, um das 20 Jahre alte Konzept zu überarbeiten. Der Gemeinderat Chiemsee nahm es in seiner jüngsten Sitzung einstimmig zur Kenntnis.

Arbeitskreis poliert Konzept auf

Der „Arbeitskreis Christkindlmarkt“ beschäftigte sich in den zurückliegenden Monaten intensiv mit der neuen Konzeption. Ihm gehören die Gemeinderäte Sylvia Lex, Zweiter Bürgermeister Kurt Lehner und Georg Klampfleuthner gemeinsam mit Bürgermeister Armin Krämmer (alle Freie Wählergemeinschaft Chiemsee) an. Im Gespräch mit den OVB-Heimatzeitungen erläuterte Klampfleuthner Eckpfeiler der künftig angedachten Veränderungen. Wichtiger Punkt ist demnach die Verbesserung der Infrastruktur rund um den Christkindlmarkt.

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Die Priener Marketing GmbH (PriMa) mietet als Veranstalter im Verbund mit der Gemeinde Chiemsee die rund 80 Hütten an, wie auf Nachfrage zu erfahren ist. Inkludiert sei auch die technische Ausstattung, zum Beispiel Stromkästen, Kabel und Beleuchtung.

Heuer sollen laut Klampfleuthner die ersten zehn Hütten erneuert werden, weil der Zahn der Zeit bereits an ihnen nagt. Die sollen nach dem Willen des Arbeitskreises von regionalen Handwerkern angefertigt werden und man hofft auf Sponsoren, sagt Klampfleuthner. Nur so seien die Kosten zu stemmen.

Statt Betonsockel professionelle Hülsen im Boden versenkt

Neuerungen gibt es auch bei Dekoration und Beleuchtung. Waren die Leuchtkörper bisher einfach gehalten – ein Reifen mit Beton ausgegossen mit einer senkrechten Holzstange – sollen zum Beispiel künftig Hülsen im Boden versenkt werden, die man das Jahr über einfach nur abdeckt und so keine unansehnlichen und klobigen Konstrukte lagern muss. Heuer wird der Christkindlmarkt – sofern er wegen Corona wieder stattfinden kann – erstmals schon donnerstags seine Pforten öffnen, und nicht mehr wie bis bisher, ab Freitag. Der Chiemseer Gemeinderat erklärte sich damit einverstanden. Per Beschluss sind die erweiterten Öffnungszeiten aber erst einmal nur für dieses Jahr genehmigt.

Wie die PriMa erklärt, ist die Werbung für den Christkindlmarkt auf der Fraueninsel inzwischen auf ein Minimum reduziert worden. Auch so zieht er jährlich ein europaweites Publikum an und tausende Besucher sind auf der kleinen Insel im bayerischen Meer zu Gast.

Busse voller Gäste aus Südtirol und Italien

Veranstalter zum Beispiel bieten hauptsächlich aus Deutschland, aber auch aus Italien oder Südtirol, Busreisen zum Christkindlmarkt auf der Fraueninsel an. Die Veranstaltung ist ein Selbstläufer, so die PriMa. Als großen Gönner benennt sie die örtliche Chiemsee Schifffahrt, welche die Veranstaltung unterstütze. Auf der Internetseite der PriMa kann man erfahren, dass am ersten und zweiten Adventwochenende im oft winterlichen Ambiente an über 80 Ständen feinstes Kunsthandwerk, Krippenfiguren und Holzschnitzereien sowie viele andere schöne Geschenkideen angeboten werden. Glühwein, Fischspezialitäten, heiße Maroni, Kaiserschmarrn und andere Köstlichkeiten sorgen für das leibliche Wohl der Gäste.

Mittlerweile sind zwei Jahrzehnte ins Land gezogen, was eine Neustrukturierung der Veranstaltung notwendig macht.

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