Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Gleichbleibend hohe Trinkwasserqualität

Matthias Stöger ist seit 30 Jahren Verbandsvorsitzender in Übersee

Für seine 30-jährige ehrenamtliche Tätigkeit als Vorstandsmitglied wurde Matthias Stöger (links) von Bürgermeister Herbert Strauch mit einer Urkunde und einem Luftbild von Übersee geehrt.
+
Für seine 30-jährige ehrenamtliche Tätigkeit als Vorstandsmitglied wurde Matthias Stöger (links) von Bürgermeister Herbert Strauch mit einer Urkunde und einem Luftbild von Übersee geehrt.

Bei den Neuwahlen der jährlichen Ausschusssitzung des Wasserbeschaffungsverbandes in Übersee wurde Vorsitzender Matthias Stöger im Amt bestätigt. Stolz war man unter anderem auf eine gleichbleibend hohe Trinkwasserqualität und die Tatsache, dass man als Vorzeigebetrieb gehandelt wird.

Übersee – Mit knapp 30 Mitgliedern war die jährliche Ausschusssitzung des Wasserbeschaffungsverbandes (WBV) in der Überseer Schul-Aula nur dünn besucht. Bei den Neuwahlen wurde der Verbandsvorsitzende Matthias Stöger nach 30 Jahren in seinem Amt bestätigt. Zu den positiven Aspekten zählte eine Steigerung der Mitgliederzahlen um zwölf auf 1416, eine gute Wasserqualität und ein einstimmig verabschiedeter Haushalt 2022.

Entscheidung zur Versorgungssicherheit muss Gericht treffen

Negative Akzente setzt das noch immer nicht abgeschlossene Verfahren zur Ausweisung des Wasserschutzgebietes Aumühle beim Wasserwirtschaftsamt Traunstein. In Sachen Neuausweisung des Trinkwasserschutzgebietes für den Brunnen III bei Aumühle konnte Stöger keine Entscheidung nach der vorjährigen mündlichen Verhandlung im November verkünden. Nun entscheidet das Gericht, ob zur Versorgungssicherheit in Übersee ein zweites Standbein erforderlich ist.

Gestiegene Mitgliederzahlen und hohe Trinkwasserqualität

Skeptisch sieht Stöger die Zukunft: „Bei Aufgabe des Brunnens steht die Trinkwasserversorgung von Übersee auf dem Spiel, denn es gibt keine Nachbargemeinde, die uns mitversorgen könnte.“ Stolz war er auf die Leistungen des WBV. Trotz coronabedingter Kurzarbeit der Mitarbeiter habe man einen stabilen Haushalt, gestiegene Mitgliederzahlen, reduzierte Trinkwasserverluste und eine gleichbleibend hohe Trinkwasserqualität. „Wir werden in der Region als Vorzeigebetrieb gehandelt“, so Stöger.

279 Wasserzählerwechsel

Auf die umfangreichen Unterhaltungsarbeiten und Baumaßnahmen am Leitungsnetz im vergangenen Jahr ging Geschäftsführer Winfried Hannappel in seinem Tätigkeitsbericht ein. Auf der Agenda standen 279 Wasserzählerwechsel sowie Reparaturen am Leitungsnetz und an Hausanschlüssen sowie Rohrbrüche und Pflegemaßnahmen. Für Trinkwasser-Untersuchungen hatte man 30 Proben entnommen, die keine Beanstandungen ergaben.

Weitere Artikel und Nachrichten aus dem Chiemgau finden Sie hier.

Wie Hannappel informierte, wies der steuerliche Jahresabschluss 2021 einen Gewinn von gut 52.500 Euro auf. Er wird mit dem Verlustvortrag für 2020 von fast 132.000 Euro verrechnet.

Bei den Neuwahlen wurde der amtierende Vorsitzende Stöger uneingeschränkt im Amt bestätigt. Sein Stellvertreter, Peter Stöger, kandidierte nicht mehr. Zu dessen Nachfolger wurde einstimmig Josef Stecher jun. gewählt. Für die erforderlichen fünf Beisitzer kandidierten elf Mitglieder. Gewählt wurden Hans Stein, Sebastian Buchstaller, Vitz Brandstetter, Michael Wagner und Markus Ebner.

MG

Mehr zum Thema

Kommentare