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Baumfällarbeiten am alten Forstamt

Marquartsteins verstecktes Schmuckstück ist wieder sichtbar

Das alte Forstamt in Marquartstein ist nach Baumfällarbeiten ganzjährig zu bewundern.
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Das alte Forstamt in Marquartstein ist nach Baumfällarbeiten ganzjährig zu bewundern.

Lange Zeit war das alte Forstamt von Marquartstein, nur während des Winterhalbjahrs zu sehen. Durch Entfernung von Baumbestand rund um das Grundstück ist der Altbau wieder zu bewundern.

Marquartstein – Direkt im Zentrum von Marquartstein, unweit des Rathauses, befindet sich ein stattliches Gebäude aus dem frühen 19. Jahrhundert. Im alten Forstamt haben die Fachstelle Schutzwaldmanagement des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim und die Sektion Achental des Deutschen Alpenvereins ihr Zuhause. Das prächtige Gebäude mit der gelben Fassade wurde 1824 von der Königlich Bayerischen General-, Bergwerks- und Salinenadministration erbaut und ist ein verbliebener Repräsentant für die Bedeutung Marquartsteins als ehemaliger Sitz eines der größten Forstamtsbezirke Bayerns.

Gebäude ist wieder gut sichtbar

In den vergangenen Jahren war das alte Forstamt selbst bei den Marquartsteinern aus dem Bewusstsein geraten, denn in den Sommermonaten verdeckte dichter Bewuchs das Gebäude auf dem bewaldeten Hügel. Nur im Winterhalbjahr ließ sich vereinzelt ein Blick darauf erhaschen. Seit einigen Wochen thront der Bau wieder gut sichtbar mitten im Ort. Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim hat in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Marquartstein mehrere Sichtachsen auf das Gebäude, so wie sie in den Achtzigerjahren bestanden, freigeschnitten.

Der Rückzugsraum für Arten bleibt von der Maßnahme unbeeinträchtigt, zumal vorwiegend jüngerer und kranker Baumbestand sowie Stauden und Gehölz entfernt wurden.

re/BS

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