Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Aus dem Gemeinderat

In Marquartstein gibt es jetzt kostenlose Bücher für Kinder und Erwachsene

Lesestoff für Jedermann bietet zukünftig der öffentliche Bücherschrank vor dem Rathaus.
+
Lesestoff für Jedermann bietet zukünftig der öffentliche Bücherschrank vor dem Rathaus.

Kostenlosen Lesestoff bietet in der Zukunft ein öffentlicher Bücherschrank an der Nordseite des Rathauses.

Marquartstein – Der Gemeinderat begrüßte in seiner letzten Sitzung den Vorschlag des Arbeitskreises „Bücherschrank“ und bewilligte für die Realisierung des Projektes die Mittel von rund 3 000 Euro. Der Bauhof sorgt für das Fundament und Pflasterarbeiten, soweit erforderlich. In öffentliche Bücherschränke stellen die Bürger nicht mehr gebrauchte Bücher ein. Diese können anschließend von anderen Leseratten herausgenommen und nach dem Lesen wieder zurückgestellt werden.

Als Vertreterinnen des Arbeitskreises präsentierten Friedericke Röthlein und Uta Milz das Projekt. Inzwischen gibt es solche Bücherschränke in vielen Gemeinden. Der Arbeitskreis erfragte die Erfahrungen mit dem Grassauer Bücherschrank bei der dortigen Kulturbeauftragten Caroline Zeisberger, die eine positive Rückmeldung gab.

Der Arbeitskreis schlägt Metall als Material vor

Bezüglich der Gestaltung zog der Arbeitskreis verschiedene Möglichkeiten in Betracht. Er empfiehlt ein Angebot der örtlichen Metallbau Bodenstein GmbH. Die längere Lebensdauer eines Metallmodells gegenüber eines Holzmodells rechtfertigt die Mehrkosten.

Der Arbeitskreis schlägt vor, den öffentlichen Bücherschrank nahe des Büchereieingangs an der Nordseite des Rathauses aufzustellen. Dort gibt es Sitzmöglichkeiten und Straßenbeleuchtung. Der Schrank benötige kaum Platz, wirke luftig und der Inhalt sei auf Anhieb erkennbar, so die Zuständigen. Auf den unteren Brettern finden Kinder ihre Bücher, die Jugendlichen in der Mitte, die Erwachsenen oben auf Augenhöhe. Das Sortiment und die Ordnung der Bücher kontrolliert der Arbeitskreis regelmäßig.

Weitere Artikel und Nachrichten aus dem Chiemgau finden Sie hier.

Nach Bürgermeister Andreas Scheck deckt sich der Vorschlag des Arbeitskreises mit den Vorstellungen der Verwaltung, auch wenn der ursprünglich angedachte Betrag von 1 000 Euro überschritten ist. Finanziert wird das Projekt durch ein Budget des Ökomodell Achentals aus dem Programm der Integrierten Ländlichen Entwicklung des Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Lediglich die Kosten für die Arbeit des Bauhofes werden dadurch nicht gedeckt.

Der Gemeinderat bewilligte das Projekt einstimmig.

Mehr zum Thema

Kommentare