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Marquartstein "fit für die Zukunft"

Unter dem Motto "Fit für die Zukunft" verabschiedete der Gemeinderat einstimmig ein umfassendes Konzept für die künftige sogenannte "integrierte städtebauliche Entwicklung" in Marquartstein (ISEK). Anfang der Woche stellten Planer und Gemeinde das Konzept der Regierung von Oberbayern in München vor.

Marquartstein - Seit Frühjahr 2009 wurde auch unter reger Beteiligung der Bürger in einer "Zukunftswerkstatt" und Arbeitsgruppen unter dem Motto "Leben findet innen statt" an dem Entwicklungskonzept gearbeitet. Grund war, dass wie in vielen anderen bayerischen Gemeinden auch, immer mehr Geschäfte in der Ortsmitte leer standen und notwendige Investitionen nicht mehr stattfanden.

Daher beantragte die Gemeinde die Aufnahme in das neue Städtebauförderungsprogramm "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren", wobei Marquartstein als eine von sieben Gemeinden in Oberbayern 2008 ins Förderprogramm aufgenommen wurde. Ziel ist die Wiederbelebung der Zentren im Ort durch öffentliche und private Zusammenarbeit. Die Lebensqualität für die Bewohner soll erhöht werden, ebenso wie die Attraktivität auf Besuche und Geschäfte.

Betreut wird das Projekt vom Büro "Identität und Image" Coaching AG Eggenfelden, die notwendigen Fachgutachten liefert im Bereich Städtebau das Büro Immich, München mit einer Arbeitsgemeinschaft aus Architekten, Städte- und Landschaftsplanern sowie einem Büro für Wirtschaftsgeografie.

Grundlage für das weitere Vorgehen ist der im Frühjahr 2011 abgeschlossene Realisierungswettbewerb zur Neugestaltung der Ortsmitte und dem Neubau eines Bürgerhauses (wir berichteten). Der Gewinner des ersten Preises, die Architekten und Stadtplaner Jan Bohnert und Christian Neuburger aus München, erhielten den Auftrag für die weitere Ausarbeitung der Pläne. Erste Schritte für die Verschönerung der Ortsmitte waren zum Beispiel bereits die Renovierung der Fassade des ortsbildprä-genden Wohn- und Geschäftshaues Gustapfel, die Umgestaltung des Umfelds der katholischen Kirche oder die Vereinheitlichung der Beschilderung im Ort. Nächste wichtige Schritte sind der Bau der Fuß- und Radwegbrücke über die Tiroler Achen, der im Frühjahr beginnen soll, und die Verlegung des Wertstoffhofes in das Gewerbegebiet Nord. Auf lange Sicht will Marquartstein einen kulturellen Schwerpunkt auf "Marquartstein als Lesedorf" vorantreiben. gi

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