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Oider Hof

Ex-Restaurant „Kuhstall“ von Maria Hellwig: Darum lehnt Reit im Winkl Umbau-Antrag vorerst ab

Der Oider Hof mit Kuhstall und Milchbar in der Ortsmitte von Reit im Winkl soll umgebaut werden.
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Der Oider Hof mit Kuhstall und Milchbar in der Ortsmitte von Reit im Winkl soll umgebaut werden.
  • VonJosef Hauser
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Der Reit im Winkler Rat hat die Entscheidung über den Umbau des Oider Hofs vertagt. Das Gebäude war ehemals das „Restaurant Kuhstall“ von Maria Hellwig. Das ist der Grund.

Reit im Winkl – Der Gemeinderat Reit im Winkl hat in seiner vergangenen Sitzung den Antrag auf Vorbescheid auf den Umbau des Oider Hofs, des Kuhstalls und der Milchbar an der Brunnenstraße zunächst einstimmig abgelehnt. Dagegen beschied der Rat einen Bauantrag auf Nutzungsänderung in Wohnung und Ferienwohnung bei einem Anwesen an der Walmbergstraße einstimmig positiv.

Im rückwärtigen Teil des Anwesens Oider Hof, ehemals „Restaurant Kuhstall“ von Maria Hellwig, sollen jeweils auf der Ost- und der Westseite ein Quergiebel errichtet werden, außerdem jeweils im ersten Obergeschoss und im Dachgeschoss zusätzlich Balkone. Falls die Giebel nicht genehmigungsfähig sind, wird der Einbau großer Dachfenster gewünscht.

Oider Hof ist denkmalgeschützt

Da das Anwesen denkmalgeschützt ist, wurde die Untere Denkmalschutzbehörde am Verfahren beteiligt. Sämtliche Fragen sind zunächst durch den Denkmalschutz zu klären. Der Verwaltung liegt noch keine Stellungnahme vor. Daher hatte die Verwaltung, auch nach Rücksprache mit dem Bauamtsleiter im Landratsamt, vorgeschlagen, das Einvernehmen zunächst nicht zu erteilen und die Beurteilung der Denkmalschutzbehörde abzuwarten. Der Rat folgte der Empfehlung und lehnte den Antrag auf Vorbescheid ab.

Bereits im Juli hatte sich der Gemeinderat mit einem Bauantrag auf Nutzungsänderung in eine Wohnung, eine Ferienwohnung sowie mit dem Anbau einer Tiefgarage an einem Anwesen an der Walmbergstraße befasst und der Planung zugestimmt. Allerdings ist für die Umsetzung der ursprünglich geplanten Garage eine Abstandsflächenübernahme durch den Nachbarn notwendig, die nicht realisiert wird.

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Daher war eine Austauschplanung vorgelegt worden. Die Garage soll nun südlich vor dem Anwesen errichtet und größtenteils in das bestehende Gelände hineingegraben werden. Der Gemeinderat erteilte für den Bauantrag das gemeindliche Einvernehmen.

CLH

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