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Mithilfe der Geister in der arktischen Welt überleben

Mammut-Museum Siegsdorf zeigt die Vielseitigkeit der Schamanen

Viel Wissen und Einfallsreichtum befähigte die Schamanen häufig zur Führung ihrer Völker. Hier ein Beispiel für ein Jagdutensil: ein Harpunenschaft. Mammut-museum
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Viel Wissen und Einfallsreichtum befähigte die Schamanen häufig zur Führung ihrer Völker. Hier ein Beispiel für ein Jagdutensil: ein Harpunenschaft. Mammut-museum

Das Naturkunde- und Mammut-Museum Siegsdorf zeigt aktuell die Sonderausstellung „Schamanen – Jäger und Heiler Sibiriens“. Geöffnet ist täglich von 10 bis 18 Uhr. Besucher erfahren nicht nur von der Zusammenarbeit mit der Welt der Geister.

Siegsdorf – Die etwa 50 Urvölker Sibiriens haben eine Gemeinsamkeit – den Schamanismus. Das Wort Šaman bedeutet „erregter Mensch“ oder „der Wissende“. Der Schamanismus glaubt, dass alles einen Geist besitzt. Der Schamane vermittelt zwischen der Welt der Menschen und der Welt der Geister. Er allein kann die Welt der Geister aufsuchen, mit ihnen kommunizieren und sich sogar in sie verwandeln. Mit ihrer Unterstützung kann er wahrsagen, Jagdwild beeinflussen, Krankheiten heilen und die Seelen der Verstorbenen ins Jenseits geleiten.

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Die Schamanen dieser arktischen Völker führten ihre Mitmenschen in einer extrem fordernden Umwelt – mit neun Monaten Winter und bis zu -70°C. Sie jagten, fischten, bauten Zelte, Schlitten und Boote, waren nicht selten „Bürgermeister“ und kannten alle Mythen und Legenden ihres Kulturkreises.

Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit den Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim und dem Neanderthal Museum Mettmann. re/MN

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