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Alle Wege führen nach Rom

Malteser-Pilgerfahrt geht zu Ende

Aus ganz Deutschland kamen die Pilger mit ihren Helfern nach Rom.
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Aus ganz Deutschland kamen die Pilger mit ihren Helfern nach Rom.

Eine lange Reisen geht zu Ende und mit ihr viele Erlebnisse und Erfahrungen, die den Pilgern für immer in Erinnerung bleiben werden.

Traunstein/Rom – Etwa 600 deutsche Pilger, darunter viele mit Behinderung sowie freiwillige Helfer, sind seit vergangenem Sonntag Teilnehmer der 13. Malteser-Wallfahrt nach Rom. Aus Traunstein sind vier behinderte Menschen und sieben ehrenamtliche Helfer mit dabei, darunter auch Max Rauecker, Kreisbeauftragter der Traunsteiner Malteser. „Eine Pilgerreise nach Rom ist für Menschen mit Behinderung eigentlich kaum machbar. Die vielen ehrenamtlichen Helfer der Malteser, Pfleger, Schwestern und Ärzte, die Tag und Nacht zur Seite standen, machte die Pilgerreise für die behinderten Teilnehmer möglich“, berichtet Rauecker.

Generalaudienz mit Papst Franziskus

„Wir haben monumentale Kirchen gesehen und Tage erlebt, die erfüllt sind von Eindrücken der römischen Hauptstadt und einer fröhlichen Gemeinschaft. Ich bin mir sicher, dass wir beseelt wieder die Rückreise antreten werden“, so der Malteser-Präsident, Georg Khevenhüller.

Höhepunkt war für die Wallfahrer die Generalaudienz mit Papst Franziskus. Die 117 mitgereisten Rollstuhlfahrer und ihre jeweiligen Begleitungen bekamen den Segen des Pontifex. „Der Papst hat jedem von uns persönlich die Hand gegeben. Das war sehr beeindruckend. Das nehme ich mit bis ans Lebensende“, berichtete eine Teilnehmerin der Wallfahrt.

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Die Pilger aus Deutschland erhielten nicht nur einen barrierefreien Zugang in die Sixtinische Kapelle, den Petersdom und die vatikanischen Gärten, sondern wurden in einem Konvoi aus 15 Bussen von der römischen Motorrad-Polizei vier Tage morgens und abends durch den Verkehr gelotst. „Die Römer und der Vatikan machten für unsere mobil eingeschränkten Pilger sehr vieles möglich. Das war toll und einmalig“, freut sich Rauecker.

Die mitgereisten Ärzte und Pflegekräfte hatten keine größeren Probleme bei der Versorgung der Teilnehmenden. Allerdings gab es vier Coronainfektionen bei den Helfenden, die direkt entsprechend versorgt wurden. Die durchgeführten Tests ergaben keine weiteren Infektionen. Untergebracht waren die Pilger etwa 20 Kilometer außerhalb von Rom in einem von Salesianerinnen geführten Ordenshaus mit zum Teil behindertengerechten Unterkünften.

Wegen der Corona-Pandemie war die Malteser-Wallfahrt um ein Jahr verschoben worden.

re/juf

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