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Mahnwache: „Atomkraft ist keine Lösung“

Gedenken an die Opferdes Atomkraftwerk-Unglücks von Fukushima: Mahnwache auf dem Priener Marktplatz. re

Zum Jahrestag des Atomkraftwerk-Unglücks von Fukushima versammelten sich 50 Menschen auf dem Marktplatz in Prien, um den Opfern zu gedenken. Außerdem wurden die Gefahren der Atomkraft thematisiert.

Prien – 50 Menschen versammelten sich zur Mahnwache auf dem Priener Marktplatz. Sie erinnerten mit der Aktion an den Jahrestag des Atomkraftwerk-Unglücks von Fukushima, die Opfer daran und Gefahren der Atomkraft-Nutzung.

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Aufgerufen dazu hatten die Eltern gegen Atomkraft und Pfarrer Karl-Friedrich Wackerbarth für die evangelisch-lutherische. Kirchengemeinde sowie Bund Naturschutz und Grüne. In seiner Ansprache erinnerte Pfarrer Wackerbarth an das Leid der betroffenen Menschen, das immer wieder durch die Nutzung einer derart gefährlichen Technologie ausgelöst wird, sei es durch Unglücke wie in Fukushima, Tschernobyl und weiteren Orten oder auch durch erhöhte Krebshäufigkeit in der Umgebung von Atomanlagen.

Hinzu komme die Belastung folgender Generationen mit dem für Jahrtausende gefährlichen Atom-Müll, für den es noch immer überhaupt keine Lösung gibt, der aber durch den Betrieb dieser Kraftwerke weltweit immer noch laufend produziert werde. In Fukushima sei auch nach neun Jahren noch lange kein Ende der Probleme in Sicht.

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Nach längerem schweigenden Gedenken wurde gesungen und zum Schluss sprach Wackerbarth den Segen, wobei er der Hoffnung Ausdruck gab, dass sich die Einsicht in unschädlichere Technologien durchsetzen werde.

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