Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben

Grassau – Bei Starkregen kämpfen die Anwohner der Geigelsteinstraße immer wieder mit überfluteten Kellern.

Das Problem ist bekannt. Wie Bürgermeister Stefan Kattari in der Marktgemeinderatssitzung bekannt gab, wurde eine Machbarkeitsstudie zur Verhinderung dieser Ereignisse in Auftrag gegeben.

Vom Starkregen am 4. August war erneut die Geigelsteinstraße heftig betroffen. In etlichen Kellern stand das Wasser und musste abgepumpt werden. Der Schmutzwasserkanal konnte die Wassermassen nicht mehr aufnehmen und lief zum Leidwesen der Geigelsteinanwohner über. Wie der Rathauschef erklärte, liege das Problem zum einen daran, dass das Oberflächenwasser nicht mehr auf den Grundstücken versickern kann und zusätzlich in den Kanal laufe. Ein anderer Grund ist, dass der Schmutzwasserhauptkanal von Rottau über Kucheln kommend bei starken Regenfällen nicht so viel Wasser aufnehmen kann. Die Dimension des Kanals reicht nicht aus, um die Wassermassen zu transportieren. Wie Bürgermeister Stefan Kattari informierte, sei dieses Problem nicht neu und bereits im Juli, also vor dem Hochwasserereignis am 4. August, habe es eine verwaltungsinterne Besprechung gegeben. Diskutiert wurden dabei Möglichkeiten, wie künftig die Geigelsteinstraße geschützt werden kann. Möglichkeiten wie einen Bypass oder ein Rückhaltebecken sollen bei der Machbarkeitsstudie, die nun in Auftrag gegeben wurde, erörtert werden. Aber auch andere problemlösende Maßnahmen könnte die Studie hervorbringen.

Das Problem, so Dr. Winfried Drost (UGL, betreffe nicht nur die Geigelsteinstraße. Nachdem beim Hochwasser am 4. August auch der Tennbodenbach sehr viel Wasser transportierte, fragte Drost nach dem aktuellen Sachstand hinsichtlich Hochwasserschutz Tennbodenbach. Laut Auskunft des Bürgermeisters wurde im Frühjahr der ursprüngliche Zustand des Tennbodenbachs durch das Wasserwirtschaftsamt hergestellt und aufgrund dieser Basis neue Berechnungen angestellt. Mit dem Ergebnis der Auswertung könne voraussichtlich im Oktober gerechnet werden. tb

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