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RUNDER GEBURTSTAG

Auf die Loipe nur noch mit den Enkeln

Glückwünsche für ein sportliches Aushängeschild mit Vorbildcharakter: Herbert Fritzenwenger (links) und SCR-Vorsitzender Harald von Knoerzer-Suckow mit Jubilar Herbert Steinbeißer.
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Glückwünsche für ein sportliches Aushängeschild mit Vorbildcharakter: Herbert Fritzenwenger (links) und SCR-Vorsitzender Harald von Knoerzer-Suckow mit Jubilar Herbert Steinbeißer.

Reit im Winkl/Ruhpolding – Als Langlaufer war er früher top – unter anderem bei den Olympischen Winterspielen 1964 in Innsbruck und 1968 in Grenoble.

Jetzt feierte Herbert Steinbeißer, der „Stoase“ wie man ihn nennt, seinen 80. Geburtstag.

Schon als Jugendlicher ließ Steinbeißer sein Talent in der Loipe durchblitzen. Mit 16 Jahren gewann er zum ersten Mal den Anderl-Hinterstoißer-Lauf, 1958 wurde er deutscher Jugendmeister, 1960 gewann er mit der Zollmannschaft beim Rauschberglauf.

In der Folgezeit reihte sich Erfolg an Erfolg: mehrmaliger deutscher und bayerischer Staffel-Meister, Teilnehmer bei der Weltmeisterschaft 1966 in Oslo, deutscher Vize-Staffelmeister, erfolgreicher Olympiateilnehmer in Innsbruck und Grenoble und zahlreiche Stockerlplätze bei etablierten Rennen.

Auch wenn er bereits 1970 seinen Wohnsitz von Ruhpolding nach Reit im Winkl verlegt hatte, hat der Skiclub Ruhpolding den Stoase nicht vergessen. Und so erschien zur Feier des Tages auch eine Ruhpoldinger Delegation. In der Gratulationsrunde kamen natürlich bei einem Glaserl Sekt viele Anekdoten zur Sprache. Altbürgermeister Herbert Ohl, von 1959 bis 1966 selbst SCR-Vorsitzender, plauderte aus der vergangenen Sportler-Epoche, die Herbert Steinbeißer als vorbildlicher Sportsmann entscheidend mitgeprägt hat. Mit Staffelkollege Hubert Merkel blieb er auch im Funktionärsbereich jahrelang ein unzertrennliches Team: als Strecken- und Kontrollpostenchef bei allen Biathlon-Wettbewerben am Zirmberg.

Heute lässt es der Jubilar allerdings bedeutend ruhiger angehen, denn die Kälte macht ihm in letzter Zeit zu schaffen: „Da kann ich meine Hände fast nicht mehr erwärmen, das macht dann keinen Spaß.“ Und so wartet er einfach aufs Frühjahr, wenn die Sonne wieder wärmer scheint. Es sei denn, die Enkel bedrängen den Opa, mit ihnen langlaufen zu gehen. Dann kann er nicht widerstehen, und es geht in die Loipe. Klassisch, versteht sich, wie in erfolgreichen Tagen. slu

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