Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Oberst a. D. Eberhard Möschel hielt Vortrag

Lebensnotwendig für alle: Wasser

Rimsting - Überaus gut besucht war die Kooperationsveranstaltung des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) und der Hanns-Seidel-Stiftung zum Thema "Wasser als Herausforderung der internationalen Politik". Die Diözesanvorsitzende des KDFB, Margot Heindl, hieß im Pfarrheim Rimsting mit dem ehemaligen Militärattaché, Oberst a. D. Eberhard Möschel, einen äußerst kompetenten Referenten willkommen.

Möschel ging zunächst auf die Krisenregion der arabischen Welt ein. Bei diesen Konflikten gehe es nicht nur um Religion, nicht um Demokratie, häufig aber um die Lebensgrundlage dieser Menschen. Anhand zahlreicher Folien erläuterte der Referent die Planungen und Vorhaben einzelner Länder an den Oberläufen von Jordan, Nil, Euphrat und Tigris. Diese Eingriffe an den Oberläufen bedrohen seinen Angaben zufolge die Existenz von Millionen Menschen an den Unterläufen der Flüsse.

Im weiteren Verlauf schilderte Möschel eingehend die Probleme in Afrika, Zentralasien und China. Nicht nur der fast ausgetrocknete Aralsee mache große Probleme, auch im Grenzgebiet zwischen Indien, Pakistan und China bahnten sich ungeheure Konflikte an. So beabsichtige Indien, den Indus abzuleiten zulasten von Pakistan. China plane einen 1000 Kilometer langen Stollen vom Prahmaputra zum Gelben Fluss mit unabsehbaren Folgen für Bangladesch.

Politiker sollen hart bleiben

Nur kurz ging der Referent auf die europäische Trinkwassersituation ein. Er empfahl, die Politik möge hart bleiben und die Kommerzialisierung der Wasserversorgung nicht zulassen. re

Kommentare