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Lange Gesichter bei der Gewerbesteuer

Zum Bericht „Rücklagen schmelzen, Schulden steigen“:

Wachstum, und Instandhaltung gemeindlicher Einrichtungen, kosten nun mehr Geld. Die Frage ist, ob man seitens der Gemeinde alles getan hat, um zum Beispiel die Gewerbesteuer hochzuhalten. Es ist viel passiert, aber halt nicht alles. Richtig weh wird es der Gemeinde tun, wenn vorausbezahlte Gewerbesteuern zurückbezahlt werden müssen aufgrund langer, coronabedingter Schließungen und weggebrochener Umsätze und Gewinne.

Seit nunmehr fünf Jahren stelle ich den Antrag, beide Verkehrskreisel touristisch zu gestalten mit Piktogrammen aus Sport, Kultur und Brauchtum. Dem Tagesausflügler und dem Urlaubsgast zu vermitteln, angekommen zu sein, und das Geld in Bernau auszugeben, nicht woanders. So möchte Frau Michaele Leidel (BL) wissen, wie das ausschauen soll, stimmt aber beim Antrag auf Kreiselgestaltung dagegen. Frau Ursula Zeilmann (Grüne) ist dagegen, auf den Kreiseln Werbung für Firmen zu machen. Sie soll mal auf den Maibaum schauen. Pia Ostler (Grüne) behauptet, die Piktogramme werden eh nicht wahrgenommen. Die CSU ist für eine bienenfreundliche Gestaltung, siehe Bernau-Felden. Die Grünen sind für einen Blumenwiese an der B 305, hier sollen noch zwei Schmetterlinge gerettet werden.

Nach meinem Kenntnisstand, zahlen weder Bienen noch Schmetterlinge Gewerbesteuern. Markus Ritter ist gegen eine Piktogramm-Gestaltung, Argument keines. Der Gewerbeverein hat sich wohl Markus Ritter angeschlossen. Wenn der Gewerbeverein den Laurenzimarkt und den Christkindlmarkt organisiert, nutzt das dem touristischen Dienstleistern gar nichts. Fazit: Nur weiter so, was die Kreiselgestaltung angeht. Hilflos und konzeptlos, lange Gesichter bei der Gewerbesteuer sind vorprogrammiert.

Wolfgang Schnaiter senior,

Bernau

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